China führt erfolgreich erstes Experiment eines 3D-Drucks mit Metall im Weltraum durch
China hat erfolgreich sein erstes Experiment eines 3D-Drucks mit Metall im Weltraum durchgeführt – ein bedeutender Fortschritt für seine Fertigungskapazitäten im Orbit.
Das bahnbrechende Experiment wurde mit einer rückholbaren wissenschaftlichen Nutzlast durchgeführt, die vom Institut für Mechanik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) entwickelt wurde, teilte die CAS am Samstag mit.
Die Nutzlast wurde an Bord des suborbitalen Raumfahrzeugs Lihong-1 Y1 ins All befördert. Dieses kommerzielle, rückholbare Raumfahrzeug wurde vom chinesischen Raumfahrtunternehmen CAS Space für den Weltraumtourismus entwickelt.
Am 12. Januar absolvierte das Raumfahrzeug erfolgreich seinen Jungfernflug vom Satellitenstartzentrum Jiuquan in Nordwestchina.
Laut CAS wurden bei dem Experiment Metallbauteile autonom in der Mikrogravitation gefertigt, nachdem die Lihong-1 Y1 die Kármán-Linie, die Grenze zwischen Erdatmosphäre und Weltraum, überschritten und eine Höhe von etwa 120 Kilometern erreicht hatte.
Die additive Fertigung von Metallen im einzigartigen Umfeld des Weltraums ist weitaus komplexer als auf der Erde.
Laut CAS hat das Forschungsteam eine Reihe zentraler Herausforderungen gemeistert, darunter den stabilen Materialtransport und die Formgebung unter Mikrogravitation, die vollständige Prozesssteuerung im geschlossenen Regelkreis sowie eine sehr zuverlässige Koordination zwischen Nutzlast und Trägerrakete.
Nach dem Experiment landete die Nutzlastkapsel sicher per Fallschirm und wurde umgehend geborgen. Die Wissenschaftler haben nun wertvolle Daten aus erster Hand gewonnen, darunter zu den dynamischen Eigenschaften des Schmelzbads, dem Materialtransport, dem Erstarrungsverhalten sowie zur geometrischen Präzision und den mechanischen Eigenschaften der im Weltraum gedruckten Teile.
Die Lihong-1 Y1, bekannt für ihre niedrigen Startkosten und hohe Flexibilität, erweist sich als zuverlässige Testplattform.













