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Chinesischer UN-Gesandter: Japan ist Störer von internationaler Ordnung

CRI  |  
28.01.2026

Japan ist zu einem Störer der internationalen Ordnung geworden. Dies sagte Sun Lei, Chinas stellvertretender Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, am Montag als Reaktion auf die Äußerungen des japanischen Vertreters bei einer offenen Debatte des Sicherheitsrats über die internationale Rechtsstaatlichkeit.

Der japanische Vertreter habe Fakten verzerrt und in die Irre geführt, was China entschieden ablehne, so Sun weiter. Taiwans Rückkehr nach China sei ein bedeutendes Ergebnis des Sieges im Zweiten Weltkrieg gewesen und stelle einen integralen Bestandteil der internationalen Nachkriegsordnung dar. Die falschen Bemerkungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi verletzten die Verpflichtungen einer besiegten Nation, wie sie in der Kairoer Erklärung, der Potsdamer Erklärung und dem japanischen Kapitulationsinstrument festgelegt seien.

Die Äußerungen stellten auch einen schwerwiegenden Verstoß gegen die grundlegenden Prinzipien der internationalen Beziehungen dar, die in der Charta der Vereinten Nationen verankert seien, darunter die Achtung der staatlichen Souveränität und territorialen Integrität sowie die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder. Im Wesentlichen versuchten solche Aussagen, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs zu leugnen und die internationale Nachkriegsordnung zu untergraben. Die internationale Gemeinschaft müsse wachsen bleiben und verhindern, dass Japan erneut den alten und bösen Weg des Militarismus einschlage.

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Quelle: CRI

Schlagworte: China,UN-Gesandter,Japan,internationale Ordnung