Beijing, Shanghai und die Greater Bay Area
China baut 2026 internationale Innovationszentren in drei Regionen aus
China wird im Jahr 2026 die drei internationalen Technologie- und Innovationszentren in Beijing, Shanghai und der Greater Bay Area ausbauen. Zugleich sollen originäre Innovationen und Durchbrüche in Schlüsseltechnologien verstärkt vorangetrieben werden. Dies beschloss eine nationale Wissenschafts- und Technologiekonferenz am Montag und Dienstag.

Das vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie einberufene Treffen betonte, China werde den Aufbau regionaler Innovationszentren beschleunigen, um Wachstumspole zu schaffen, die eine hochwertige Regionalentwicklung unterstützen sollen.
Zu Chinas drei internationalen Technologie- und Innovationszentren gehören Beijing (Beijing-Tianjin-Hebei-Region), Shanghai (Jangtse-Flussdelta) und die Guangdong-Hongkong-Macao Greater Bay Area (GBA).
Wie auf der zweitägigen Konferenz mitgeteilt wurde, habe sich die regionale Innovationsstruktur Chinas 2025 weiter optimiert. Die drei Zentren seien in eine neue Entwicklungsphase eingetreten – eine der zentralen Errungenschaften des Landes in Wissenschaft und Technologie des vergangenen Jahres.
Weitere Fortschritte imselben Jahr betrafen den Ausbau der nationalen strategischen Forschungsinfrastruktur: So wurden nationale Labore weiter ausgebaut, führende Technologieunternehmen gezielt gefördert und Reformen an Forschungsinstituten sowie Hochschulen vertieft.
Wissenschaftsminister Yin Hejun erklärte, der 15. Fünfjahresplan (2026–2030) stelle eine entscheidende Phase dar, um Chinas technologische Selbstständigkeit zu stärken und das Land zu einer führenden Wissenschaftsnation auszubauen.
„Priorität müssen originäre und wegweisende Durchbrüche haben“, so Yin. Dazu gehöre eine konsequente Innovationsförderung in allen Bereichen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um die strategischen Ziele einer technologisch starken Nation zu erreichen.
Yin forderte außerdem eine schnellere Umsetzung großer Forschungsprojekte, eine höhere Systemkompetenz der nationalen Forschungseinrichtungen bei Schlüsseltechnologien, eine tiefere Verzahnung von Wissenschaft und Industrie sowie eine intensivierte internationale Forschungskooperation.
Auch internationale und nationale Studien unterstreichen Chinas wachsende Rolle im globalen Innovationswettbewerb. Laut dem im November 2025 veröffentlichten „International Science and Technology Innovation Center Index“ konnten chinesische Innovationsmetropolen ihre Position weltweit weiter festigen.
Unter den zehn führenden Innovationsregionen weltweit belegt Beijing bereits im vierten Jahr in Folge einen der drei Spitzenplätze. Die Greater Bay Area verbesserte sich vom sechsten auf den vierten Rang, Shanghai erreichte Platz zehn.













