Bahnhof Chengdu: Trotz der Winterkälte herrscht in 40 Metern Tiefe Hochbetrieb
Mitten im tiefsten Winter laufen die Arbeiten am Ausbau des Bahnhofs Chengdu auf Hochtouren. In rund 40 Metern Tiefe treiben Bautrupps das Modernisierungsprojekt voran, das den Südwesten Chinas verkehrstechnisch neu definieren soll.
Der Bahnhof Chengdu ist ein Ort von großer symbolischer Bedeutung, denn er ist der Ausgangspunkt der Chengdu-Chongqing-Eisenbahn, der ersten Bahnstrecke, die nach der Gründung der Volksrepublik China vollständig in Eigenregie geplant und gebaut wurde. Im Zuge der aktuellen Kapazitätserweiterung wird das Bahnhofsgebäude um rund 80.000 Quadratmeter ausgebaut.
Nach seiner Fertigstellung wird der Komplex einer der wichtigsten intermodalen Verkehrsknotenpunkte der Region sein. Das Projekt sieht vor, den Fernverkehr der Bahn, das städtische U-Bahn-Netz sowie Fern- und Linienbusse nahtlos miteinander zu verknüpfen.











