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Chinas Eisbrecher Xuelong startet die 42. Antarktisexpedition

CRI  |  
30.01.2026

Chinas Forschungseisbrecher Xuelong, auf Deutsch Schneedrache, ist am Samstag an der ersten Station seiner 42. Antarktisexpedition im Amundsenmeer eingetroffen. Während des geplanten 18-tägigen Aufenthalts am Südpol wird das Schiff an mehr als 20 Stationen Forschungsarbeiten durchführen.

Um 01:00 Uhr erreichte der Xuelong seine erste ozeanografische Station im Amundsenmeer. Die Besatzung begann sofort mit dem Einsatz eines Leitfähigkeits-, Temperatur- und Tiefenmessgeräts (CTD), um Salzgehalt und Temperatur in verschiedenen Meerestiefen zu messen. Diese erste Station, mit einer Wassertiefe von über 4.000 Metern, liegt im tiefsten Gebiet aller geplanten Messpunkte.

Bei einer durchschnittlichen Absenkgeschwindigkeit von 60 Metern pro Minute benötigt allein das Herablassen der Ausrüstung vom Meeresspiegel bis zum Meeresboden mehr als eine Stunde. Nachdem alle 24 Wasserflaschen des CTD-Geräts zur Probenentnahme gefüllt worden waren, wurden sie zurück in den Proberaum gebracht. Dort begann das Forschungsteam, die Proben entsprechend ihrer Tiefen zu sortieren, in verschiedene Behälter zu füllen und zur Vorbehandlung ins Labor zu transportieren.

„Wir sammeln Proben aus allen Meeresschichten. Der pH-Wert ist ein entscheidender Indikator für die Versauerung der Ozeane und damit ein wesentliches Untersuchungsmerkmal“, erklärte Qin Jie vom Ozeanteam an Bord.

„Meine Forschung konzentriert sich auf die Konzentration von Treibhausgasen im Meerwasser, wofür Proben aus allen Schichten erforderlich sind“, ergänzte Lan Kexin, ebenfalls Mitglied des Ozeanteams.

„Ich befasse mich mit Mikroplankton, insbesondere dessen Häufigkeit und Artenzusammensetzung, was ebenfalls Proben aus allen Wasserschichten erfordert“, sagte Han Zheyi, ein weiteres Mitglied des Ozeanteams.

Nach Abschluss der Wasserprobennahmen setzte das Team nahtlos weitere Arbeiten fort, darunter biologische vertikale Schleppnetzfischerei, Krill-Schleppnetzfischerei, Fischtrawls im Mittelwasser sowie Gravitationskern-Auslegungen.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Eisbrecher,Xuelong,Antarktisexpedition