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Zeitgeist und Chancen — hinter den häufigen Besuchen europäischer Politiker in China

CRI  |  
02.02.2026

Der britische Premierminister Keir Starmer hat China einen offiziellen Besuch abgestattet. Am Donnerstag traf er in Beijing mit der chinesischen Führung zusammen. Beide Seiten vereinbarten, dass China und Großbritannien eine langfristig stabile umfassende strategische Partnerschaft entwickeln und die chinesisch-britische Zusammenarbeit von „großem Potenzial“ in „große Errungenschaften“ umwandeln wollen. 

Seit Ende letzten Jahres haben mehrere europäische Staats- und Regierungschefs China besucht. Von Spanien und Frankreich über Irland und Finnland bis hin zu Großbritannien reichten die Besuche geografisch von Südeuropa über West- bis Nordeuropa. 

Chen Yang, Direktor des Europäischen Seminars am Chinesischen Institut für Zeitgenössische Internationale Beziehungen, analysierte, dass sich europäische Politiker verstärkt dem Osten zuwenden. Angesichts einer turbulenten Welt biete China wertvolle Stabilität und Vorhersehbarkeit in der Entwicklung, was für westliche Länder eine zunehmend „knappe Ressource“ sei.

Ein zentrales gemeinsames Anliegen der europäischen Delegationen ist die Vertiefung der pragmatischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit. So reisten sowohl der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo, als auch der britische Premierminister Keir Starmer mit umfangreichen Wirtschaftsdelegationen an. Das britische Unternehmen AstraZeneca, das Starmer auf seiner Chinareise begleitete, gab am Donnerstag bekannt, dass es bis 2030 mehr als 100 Milliarden Yuan RMB in China investieren wolle, um seine Aktivitäten in der Arzneimittelproduktion und -forschung auszubauen. Dies bestätigte erneut, dass „die chinesisch-britische Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit im Kern ein gegenseitiger Gewinn ist“.

„China und Europa sind Partner, keine Gegner, und die Zusammenarbeit überwiegt den Wettbewerb, der Konsens die Differenzen.“ Mit diesen Worten bekräftigte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping beim Treffen mit europäischen Politikern erneut seine Sicht auf die Beziehungen zwischen China und Europa. Als wichtige Akteure der globalen Ordnung sende eine Annäherung beider Seiten ein positives Signal an eine derzeit von Unsicherheit geprägte Welt. Sie verdeutliche den gemeinsamen Willen, als stabilisierende und ordnende Kraft zu wirken.

Vor dem Hintergrund tiefgreifender globaler Veränderungen und im Einklang mit dem Zeitgeist gewinnt ein Bekenntnis zu Offenheit, Dialog und Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Zeitgeist,Chancen,China