Bulgarische Präsidentin: China und Europa sind Partner, die gemeinsam voranschreiten
Am 23. Januar wurde Iliana Jotowa zur ersten Präsidentin Bulgariens gewählt. Während ihrer Teilnahme am Weltfrauengipfel im vergangenen Oktober in Beijing gab Jotowa, die zu diesem Zeitpunkt Vizepräsidentin Bulgariens war, der China Media Group ein exklusives Interview.

Darin erklärte sie, Bulgarien fungiere als Brücke zwischen Ost und West und sei sowohl ein Partner der Gemeinsamen Seidenstraßen-Initiative als auch Mitglied der Europäischen Union. Im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative sowie der Zusammenarbeit zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Ländern habe sich die pragmatische Kooperation zwischen China und Bulgarien in den vergangenen Jahren kontinuierlich vertieft. Dies gelte insbesondere für Bereiche wie Landwirtschaft, neue Energien, Kommunikation und die Automobilindustrie.
Bulgarien nahm am 4. Oktober 1949 diplomatische Beziehungen mit China auf und war damit das zweite Land, das offizielle Beziehungen mit dem neuen China etablierte. Mit Blick auf die bilateralen Beziehungen erklärte Jotowa, die vergangenen 76 Jahre hätten gezeigt, dass beide Völker zu gegenseitigem Verständnis und gemeinsamem Wohlstand fähig seien. Die Beziehungen entwickelten sich stetig weiter, und sie hoffe aufrichtig, dass künftig mehr chinesische Unternehmen in Bulgarien investieren würden.
In Bezug auf die chinesisch-europäischen Beziehungen unterstrich Jotowa, dass es zwischen beiden Seiten keine Mentalität des Wettbewerbs oder der Eifersucht geben sollte. Anstatt einander als Rivalen zu betrachten, sollten China und Europa Partner sein, die gemeinsam voranschreiten. Sie äußerte die Erwartung, dass der Austausch zwischen beiden Seiten in Zukunft noch solider und nachhaltiger werde.












