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Von chinesischen und französischen Filmemachern koproduzierte Filme bauen kulturelle Brücken

CRI  |  
04.02.2026

Letzte Woche versammelten sich junge Filmbegeisterte, Künstler und Fachleute aus China, Frankreich und ganz Europa im Chinesischen Kulturzentrum in Paris, um das Kino als Brücke zwischen den Kulturen durch Filmvorführungen und Diskussionen zu feiern.

Im Rahmen des Jugendkulturaustauschevents „Globaler Dialog – Auf dem Weg in die Zukunft“ diskutierten die Teilnehmer Filme wie „Kangxi und Ludwig XIV.“, „Der letzte Wolf“ und „Baby in Love“ und erkundeten, wie das Kino Geschichte, Gesellschaften und interkulturelle Perspektiven widerspiegelt.

„Für mich ist die Herstellung von Koproduktionen, wie die, die ich vor zwei Jahren unter dem Titel ‚Kangxi und Ludwig XIV.‘ über die Geschichte der Amphitrite gedreht habe, letztlich nicht nur eine filmische Zusammenarbeit zwischen Frankreich und China, sondern auch eine intellektuelle Kooperation, die eine Begegnung zwischen König Ludwig XIV. und Kaiser Kangxi erzählt. Diese Begegnung markierte die erste internationale Beziehung zwischen Frankreich und China“, sagte Gilles Thompson, Regisseur von „Kangxi und Ludwig XIV.“.

„Heute feiern wir 120 Jahre chinesisches Kino und 130 Jahre französisches Kino. Wir haben hier die Bedeutung des Kinos auf beiden Seiten erlebt. Tatsächlich sind Begegnungen notwendig: Je mehr wir gemeinsam erleben, je mehr Ideen wir austauschen, desto eher finden wir neue Wege, die Geschichte der Welt zu erzählen und zu teilen“, sagte Nicolas Deschamps, CEO von Realworks, einer französischen Medienproduktionsfirma.

„Ich glaube, dass wir in den heute präsentierten Austauschen sowohl Dialog als auch duale Perspektiven erkennen können, zwei Blickwinkel zwischen Frankreich und China, mit einem doppelten Interesse, der Entdeckung und der Wiederentdeckung unserer gemeinsamen Geschichten. Für uns im Bildungsbereich kommt es auf Komplementarität und Gegenseitigkeit an. Heute geht es nicht mehr einfach darum, den einen oder anderen Weg zu gehen, sondern gemeinsam etwas aufzubauen und zu erschaffen“, sagte Florent Pratlong, Dozent und Direktor der Sorbonne School of Management an der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Film,Frankreich,Kultur