EU bekräftigt Unterstützung für Grönland und Dänemark in unsicherer Lage
Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, hat am Dienstag die Unterstützung der EU für Grönland und Dänemark angesichts der derzeitigen unsicheren Lage bekräftigt.
Auf der Arctic Frontiers-Konferenz 2026 in Tromsø, Norwegen, erklärte Kallas, dass die Spannungen in Grönland zwar geringer seien als noch vor einigen Wochen, jedoch weiterhin wenig Klarheit darüber bestehe, wie sich die Situation entwickeln werde und wann ein möglicher neuer Konflikt ausbrechen könnte.
„Die Europäische Union steht an der Seite Grönlands“, betonte Kallas und fügte hinzu, dass die Zukunft Grönlands von dessen Bevölkerung und Dänemark gemeinsam entschieden werde.
Auch die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt unterstrich auf der Konferenz, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe. „Grönland steht fest hinter dem Königreich Dänemark und wird sein Recht auf Selbstbestimmung sowie seine territoriale Integrität verteidigen“, sagte sie.
Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Jahr 2025 hat US-Präsident Donald Trump wiederholt den Wunsch geäußert, Grönland, ein selbstverwaltetes Gebiet innerhalb des Königreichs Dänemark, „zu erwerben“. Dies stieß in ganz Europa auf scharfen Widerstand.












