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China erzielt große Fortschritte beim Schutz von Feuchtgebieten

CRI  |  
04.02.2026

Seit Ende 2012 hat China den Schutz und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten verstärkt. Der Erhalt dieser Gebiete wird als wichtige ökologische Sicherheitsbarriere für den Aufbau eines „schönen Chinas“ priorisiert.

Feuchtgebiete zählen zu den drei wichtigsten Ökosystemen der Erde und haben einen unersetzlichen ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wert. Am 2. Februar wurde der 30. Weltfeuchtgebietstag begangen, der in diesem Jahr unter dem Motto „Feuchtgebiete und traditionelles Wissen: Feier des kulturellen Erbes“ steht.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat wiederholt die Bedeutung des Schutzes von Feuchtgebieten betont. Er erklärte, dass der Tourismus von der unberührten Ökologie dieser Lebensräume profitieren könne, ohne sie zu schädigen. Eine übermäßige kommerzielle Erschließung von Feuchtgebieten sollte vermieden werden, damit diese zu einer gemeinsamen Grünfläche für die Menschen werden können.

Xi forderte bei der Eröffnung der 14. Vertragsstaatenkonferenz der Ramsar-Konvention über Feuchtgebiete (COP 14) außerdem Maßnahmen zur Sensibilisierung, zur Stärkung der Zusammenarbeit und zur Ausweitung von Feuchtgebietsmaßnahmen weltweit.

Xu Weihua, Forscher am Forschungszentrum für Öko-Umweltwissenschaften der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, sagte: „Seit dem 18. Parteitag der KP Chinas hat China unter der Führung von Xi Jinpings Gedanken zur ökologischen Zivilisation den Umweltschutz mit beispiellosen Anstrengungen vorangetrieben und eine Reihe wichtiger Entscheidungen und Pläne zum Schutz von Feuchtgebieten getroffen. Zudem wurden eine Reihe neuer Maßnahmen ausgearbeitet und ein Modell zum Schutz und zur Entwicklung von Feuchtgebieten mit chinesischer Prägung geschaffen.“

In den letzten Jahren hat China die rechtlichen und institutionellen Schutzmaßnahmen für Feuchtgebiete verstärkt, das Feuchtgebietsschutzgesetz verabschiedet und umgesetzt sowie Rahmenbedingungen für die Bewirtschaftung, Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung von Feuchtgebieten geschaffen. Im Rahmen von mehr als 3.800 Naturschutzprojekten wurden über eine Million Hektar Feuchtgebiete in China hinzugefügt oder wiederhergestellt. Zudem wurden rund 9.200 Hektar Mangroven gepflanzt, wodurch China zu einem der wenigen Länder mit einem Nettozuwachs an Mangrovenfläche geworden ist.

Bis 2025 betrug die Gesamtfläche der Feuchtgebiete des Landes 55,6 Millionen Hektar, wodurch die ökologische Sicherheit gewährleistet wurde. Darüber hinaus hat die Volksrepublik ein mehrstufiges Feuchtgebietsschutzsystem etabliert und 82 international bedeutsame Feuchtgebiete ausgewiesen.

Auch die Technologie spielt eine Rolle beim Schutz der Feuchtgebiete. So liefern beispielsweise Satelliten-Tracker, die an geretteten Schwänen angebracht sind, Echtzeit-Ökologiedaten aus dem Mündungsgebiet des Minjiang-Flusses in der ostchinesischen Provinz Fujian. Am Poyang-See wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um Zugvögel zu identifizieren und zu zählen. Im Baihetan-Feuchtgebiet im Südwesten Chinas wiederum bilden Drohnen, Infrarotkameras und hydrologische Sensoren ein intelligentes Überwachungssystem, das die Ökologie und Biodiversität des Feuchtgebiets äußerst präzise erfasst.

Mit den im 15. Fünfjahresplan (2026-2030) enthaltenen Plänen zur Beschleunigung des ökologischen Wandels wird China seine Bemühungen zum Schutz, zur Bewirtschaftung und zur rationellen Nutzung seiner Feuchtgebiete intensivieren.

Das Internationale Mangrovenzentrum bemüht sich derzeit aktiv um internationale Zusammenarbeit beim Schutz und der Wiederherstellung von Mangroven. Es schafft zudem eine globale Plattform, um das Bewusstsein für das Thema Mangroven zu schärfen und die Bevölkerung aufzuklären. Die Zahl der potenziellen Mitgliedstaaten ist inzwischen auf 20 gestiegen.

Yang Fengwei, stellvertretender Direktor der Abteilung für Feuchtgebietsmanagement der Nationalen Forst- und Graslandverwaltung, sagte: „Als Nächstes werden wir das Gesetz zum Schutz von Feuchtgebieten vollständig umsetzen, große Renaturierungsprojekte durchführen, den Schutz der Mangroven verstärken und die Ergebnisse bei der Bekämpfung von Spartina alterniflora konsolidieren. Darüber hinaus werden wir die Einrichtung von Mechanismen fördern, um den Wert der ökologischen Produkte von Feuchtgebieten zu realisieren, die ‚Nieren der Erde‘ zu schützen und sicherzustellen, dass mehr Vorteile die Menschen erreichen.“

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Quelle: CRI

Schlagworte: Feuchtgebiete,Ökosysteme,Umweltschutz