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Grüner Stromkorridor zwischen China und Laos schützt Elefantenhabitat

CRI  |  
09.02.2026

Das 500-Kilovolt-Stromverbundprojekt zwischen China und Laos, eine wichtige Initiative der Energiekooperation im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative, hat am Donnerstag einen bedeutenden Meilenstein erreicht, als die Übertragungsleitung über die gemeinsame Grenze hinweg verbunden wurde.

Das Projekt zeichnet sich durch umfassende Umweltschutzmaßnahmen aus, die beim Bau in dem Regenwaldhabitat wilder asiatischer Elefanten umgesetzt wurden.

Die vollständige Inbetriebnahme ist noch für dieses Jahr geplant. Das Projekt wird eine bidirektionale Stromtauschkapazität von 1,5 Millionen Kilowatt schaffen, die jährliche Übertragung von drei Milliarden Kilowattstunden sauberer Energie ermöglichen und eine optimierte, großflächige Verteilung sauberer Energie in der Region fördern.

Die 177,5 Kilometer lange Leitung erstreckt sich von der nordlaotischen Provinz Oudomxay bis in die südwestchinesische Provinz Yunnan. Der sensibelste Abschnitt des Projekts verläuft durch geschützte Wälder, die Lebensraum wilder asiatischer Elefanten sind. Daher priorisierte das Projektteam von Beginn an den ökologischen Schutz.

Um Bodeneingriffe zu minimieren, setzten die Ingenieure eine Lufttransportflotte aus Drohnen und Hubschraubern ein, die mehr als 5.000 Tonnen Material direkt zu den Turmbaustellen transportierte. Diese Methode reduzierte die Umweltauswirkungen im Vergleich zum herkömmlichen straßenbasierten Bau um mehr als 90 Prozent.

„Der Einsatz von Drohnen und Hubschraubern für den Transport ist eine Investition in den Umweltschutz und spiegelt unser Engagement für hochwertige Entwicklung wider“, sagte Fu Weibin, stellvertretender Projektleiter.

Das Projekt führte zudem sogenannte Elefantenwächter ein. Soe somd Spezialisten, die die Bewegungen der Herden mithilfe einer intelligenten Frühwarn-App, satellitengestützter Beobachtungssysteme und Drohnen überwachen, um sowohl die Tiere als auch die Bauarbeiter zu schützen.

„Elefantenwächter nutzen eine Frühwarn-App, um grundsätzlich den Aufenthaltsort von Elefantenherden zu identifizieren. Anschließend kombinieren sie diese Informationen mit unserem Wald-Himmelsauge-Überwachungssystem, der Videoüberwachung und Drohnen, um die Bewegungen der Herde engmaschig zu verfolgen und das Baupersonal umgehend zu informieren“, sagte der technische Experte Wen Ronghui.

Nach der Fertigstellung wird die Leitung als Korridor für saubere Energie dienen, Wasserkraft und Solarenergie aus Nordlaos integrieren und den Stromaustausch zwischen beiden Ländern verbessern. Erwartet wird, dass das Projekt die regionale Stromkonnektivität stärkt und das kohlenstoffarme Wachstum in der gesamten Lancang-Mekong-Subregion unterstützt.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Grüner Stromkorridor,China,Laos,Elefanten