Neu veröffentlichte Epstein-Akten verschärfen politische Kontroversen in mehreren Ländern
Die kürzlich veröffentlichten Akten über den verstorbenen US-Finanzier Jeffrey Epstein haben in mehreren europäischen Ländern zu Rücktritten politischer Persönlichkeiten geführt, die mit dem verurteilten Sexualstraftäter in Verbindung gebracht werden.
Das norwegische Außenministerium teilte am Sonntag mit, dass Mona Juul, Botschafterin Norwegens in Jordanien und gleichzeitig für den Irak akkreditiert, zurückgetreten sei. Anlass dafür waren Enthüllungen über ihre Kontakte zu Epstein.
In Großbritannien trat Morgan McSweeney als Stabschef von Premierminister Keir Starmer zurück. Sky News berichtete am Sonntag, dass McSweeney zuvor für die Ernennung von Peter Mandelson zum Botschafter in den USA verantwortlich gewesen sein soll. Mandelson, 72, war Anfang 2025 zum Botschafter in Washington ernannt worden. Starmer setzte ihn jedoch bereits nach sieben Monaten ab, nachdem entsprechende Akten im Zusammenhang mit Epstein veröffentlicht worden waren.
In Frankreich kündigte der ehemalige Kulturminister Jack Lang am Samstag seinen Rücktritt als amtierender Präsident des Instituts der arabischen Welt in Paris an. Französische Medien hatten zuvor über Kontroversen im Zusammenhang mit den neu veröffentlichten Epstein-Dokumenten berichtet. Zudem leitete die französische Staatsanwaltschaft für Finanzdelikte am Freitag eine vorläufige Untersuchung gegen Lang und seine Tochter wegen Verdachts auf schweren Steuerbetrug und Geldwäsche ein.











