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Börsennotierte Unternehmen an der A-Aktienbörse melden starke Auftragseingänge

CRI  |  
10.02.2026

Zu Beginn des Jahres 2026 haben immer mehr an der A-Aktienbörse gelistete Unternehmen in China bedeutende Vertragsgewinne und volle Auftragsbücher bekanntgegeben. Dies unterstreicht einen soliden Jahresstart und sendet positive Signale für eine stetige Erholung sowie eine starke endogene Dynamik der chinesischen Wirtschaft.

Seit Jahresbeginn haben nach Angaben des Finanzdatenunternehmens Wind mehr als 100 börsennotierte Unternehmen bedeutende Zuschläge oder Vertragsunterzeichnungen veröffentlicht.

Die neu gewonnenen Aufträge erstrecken sich über ein breites Spektrum von Branchen, von groß angelegten inländischen Infrastrukturprojekten bis hin zu internationaler Marktzusammenarbeit, und zeichnen sich durch erhebliche Volumina und eine diversifizierte Struktur aus.

Diese Entwicklungen haben eine solide Grundlage für die Unternehmensaktivitäten im gesamten Jahr geschaffen und zugleich das Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung Chinas gestärkt.

„Verträge im Wert von über einer Milliarde Yuan RMB (rund 144 Millionen US-Dollar) konzentrierten sich hauptsächlich auf den Infrastruktursektor. Seit Jahresbeginn haben börsennotierte Unternehmen Großaufträge im Gesamtwert von mehr als 43 Milliarden Yuan RMB (rund 6,2 Milliarden US-Dollar) erhalten. Die Umsetzung dieser Projekte bringt den Unternehmen direkte geschäftliche Unterstützung und stärkt gleichzeitig das Marktvertrauen in die wirtschaftliche Erholung, wodurch die Industriekette weiter belebt wird“, erklärte Tian Lihui, Dekan des Instituts für Finanzen und Entwicklung der Nankai-Universität.

Investitionen in die Infrastruktur werden zunehmend mit nationalen Strategien wie erneuerbaren Energien und intelligenten Städten verknüpft, wobei die traditionelle Infrastruktur klar auf intelligente und grüne Modernisierung ausgerichtet wird.

Im ökologischen und Umweltschutzbereich wurden mehrere neue Projekte im Wert von mehreren Hundert Millionen Yuan RMB gestartet, die Dienstleistungen in den Bereichen Sanitärversorgung, Wasserwirtschaft und Abfallbehandlung umfassen und grüne Infrastruktur als neuen Wachstumsmotor hervorheben.  

Zudem berichteten mehrere börsennotierte Unternehmen, dass Auslandsaufträge das Gewinnwachstum erheblich unterstützt haben.

Mit der Verbesserung der Geschäftsergebnisse werden Unternehmen zunehmend proaktiv bei der Offenlegung von Auftragsinformationen, insbesondere während der Gewinnprognoseperioden, um positive Signale an den Markt zu senden.

Wind-Daten zeigen, dass im Jahr 2025 mehr als 750 börsennotierte Unternehmen freiwillig Entwicklungen bei Aufträgen offengelegt haben, was 13,75 Prozent der Gesamtzahl entspricht.

Fast 60 Prozent der Unternehmen mit vollen Auftragsbüchern werden voraussichtlich 2025 ein Jahr-zu-Jahr-Nettogewinnwachstum oder deutlich verringerte Verluste verzeichnen, wobei die Wachstumsdynamik voraussichtlich bis 2026 anhält.

Unter ihnen wird prognostiziert, dass 16 Unternehmen von 2025 bis 2027 ein Nettogewinnwachstum von über 10 Prozent aufrechterhalten.

„Dieser Trend spiegelt deutlich die längerfristige Perspektive der Unternehmensleistung wider. Der Markt kann nun die Aussichten über ein oder sogar zwei Jahre bewerten und nicht wie zuvor nur für ein einzelnes Quartal“, sagte Zhang Yusheng, Chefstrategieanalyst bei Everbright Securities.

Branchenbeobachter sind der Ansicht, dass angesichts der anhaltenden Leistungsverbesserung die proaktive Offenlegung von Aufträgen durch börsennotierte Unternehmen dazu beiträgt, Markterwartungen zu stabilisieren, das Vertrauen der Anleger zu stärken und das Wachstumspotenzial hervorzuheben, wodurch Kapital in Richtung qualitativ hochwertiger Unternehmen gelenkt wird.

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Quelle: CRI

Schlagworte: A-Aktienbörse,Auftragseingänge,Unternehmen