Deutsche Medien berichten über neue Enthüllungen in der Epstein-Affäre
Deutsche Medien berichten derzeit intensiv über neue Entwicklungen im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Im Mittelpunkt stehen dabei mehrere parallele Aspekte: der Umgang der US-Regierung mit den sogenannten „Epstein-Akten“, die internationalen Verflechtungen seines Netzwerks sowie die politischen Reaktionen.
Leitmedien wie Deutschlandfunk, DIE ZEIT und das Handelsblatt berichten über eine hitzige Anhörung im US-Kongress. US-Justizministerin Pam Bondi sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, durch umfangreiche Schwärzungen bei der Veröffentlichung der Epstein-Dokumente eine Vertuschung betrieben zu haben. Bondi wies dies zurück, räumte jedoch laut Berichten des Schweizer Fernsehens und des Spiegel Fehler im Umgang mit den Akten ein. In der emotionalen Debatte kam es Berichten der Berliner Morgenpost zufolge sogar zu einem ausfallenden Verhalten Bondis gegenüber einem Abgeordneten.
Ein weiterer Brennpunkt ist US-Handelsminister Howard Lutnick. Die FAZ und tagesschau.de meldeten, dass er einen früheren Besuch auf Epsteins Privatinsel eingeräumt hat. Während die Opposition daraus politisches Kapital schlägt, hält Präsident Donald Trump laut Deutschlandfunk weiterhin an Lutnick fest. Die FAZ analysiert zudem, dass sowohl Trump als auch der ehemalige Präsident Bill Clinton im Epstein-Fall ein „gleiches Interesse“ hätten: eine möglichst begrenzte Aufklärung. Diese Interpretation stützt sich auf den umstrittenen Umgang mit den Akten und die eingestellten Ermittlungen.











