Vertikale Mobilität in Chongqing: Gigantische „Göttin-Rolltreppe“ nimmt Probebetrieb auf
In Wushan, einem Kreis der südwestchinesischen Metropole Chongqing, hat am Donnerstag die sogenannte „Shennü-Großrolltreppe“, auch „Göttin-Rolltreppe“ genannt, ihren Testbetrieb aufgenommen. Das gigantische Infrastrukturprojekt soll die prekäre Mobilitätssituation in der Bergregion entschärfen. Es verbindet Knotenpunkte wie Regierungsgebäude, Krankenhäuser, Schulen und die Schiffsanleger am Jangtse-Fluss. Für die Anwohner bedeutet dies das Ende mühsamer Umwege und steiler Aufstiege im täglichen Berufs- und Schulverkehr. Der Komplex erstreckt sich über eine Länge von 905 Metern und überwindet dabei einen Höhenunterschied von insgesamt 242 Metern. Um diese vertikale Distanz zu bewältigen, umfasst er unter anderem 21 Rolltreppen, acht Aufzugsanlagen, vier Fahrsteige, zwei Fußgängerbrücken und zwei Überführungen.
Eine Luftaufnahme vom Tag der Inbetriebnahme verdeutlicht, wie sich das System in das Stadtbild von Wushan einfügt. (Foto: Chen Cheng/ Xinhua)











