Skandal
Dalai Lama 169 Mal in Epsteins E-Mails erwähnt
Kürzlich wurde berichtet, dass der Name des 14. Dalai Lama in den vom US-Justizministerium veröffentlichten Unterlagen zum Epstein-Fall 169 Mal auftaucht. Dies geht aus einem Bericht von tibet.cn vom 5. Februar hervor.
Am 2. Februar berichtete die indische Zeitung Financial Express, der Dalai Lama habe sich 2012 mit Jeffrey Epstein getroffen. In neu veröffentlichten E-Mails des US-Justizministeriums werde sein Name insgesamt 169 Mal erwähnt.

Screenshot des Berichts von Financial Express.

In den vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten wird „Dalai“ 169 Mal erwähnt.
Am selben Tag veröffentlichte das belarussische Medium Nexta TV auf der Plattform X einen Beitrag, in dem es hieß, der Name des Dalai Lama erscheine 169 Mal in den Epstein-Dokumenten, darunter auch im Zusammenhang mit „privaten Treffen“.

Screenshot des Posts auf X von Nexta TV.
Ebenfalls am selben Tag schrieb RT auf X: „Der Dalai Lama traf sich mit Jeffrey Epstein – neu veröffentlichte E-Mails.“ Insgesamt werde der Dalai Lama in den Epstein-Unterlagen mindestens 169 Mal erwähnt.

Screenshot des Posts auf X von RT.
Berichten zufolge veröffentlichte bereits am 29. August 2025 die US-Website CounterPunch einen Artikel mit dem Titel „Why Was the Dalai Lama at Jeffrey Epstein’s House?“. Darin heißt es, ein Journalist namens Michael Wolff habe im Podcast von The Daily Beast geschildert, er habe den Dalai Lama auf einer Feier in Epsteins Haus in Manhattan gesehen. Auf die Frage, warum der Dalai Lama dort anwesend gewesen sei, habe Wolff vermutet, dies stehe wahrscheinlich im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Interessen. Der Artikel erwähnt zudem, dass der Dalai Lama 2009 auf einer Veranstaltung der Sektenorganisation NXIVM eine Rede gehalten habe, wofür er ein Honorar von einer Million US-Dollar erhalten habe.

Screenshot des Berichts der US-Website CounterPunch.
Der verstorbene US-Finanzier Jeffrey Epstein unterhielt enge Beziehungen zu zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Eliten in den USA und Europa. 2008 wurde er wegen Anstiftung zur Prostitution Minderjähriger verurteilt. Im Juli 2019 wurde er erneut wegen mutmaßlicher Sexualdelikte festgenommen und starb im August 2019 in der Haft; offiziell wurde sein Tod als „Selbstmord“ eingestuft. Weit verbreitet ist jedoch die Darstellung, Epstein sei ums Leben gekommen, da er eine zur Erpressung prominenter Persönlichkeiten geeignete „Kundenliste“ habe.










