share
Home> International

Zweite Gesprächsrunde zwischen Iran und USA beendet

CRI  |  
19.02.2026

Die zweite Runde der indirekten Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA in der Schweiz ist am Dienstag abgeschlossen worden. Weitere Verhandlungsrunden sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Die Verhandlungen fanden in der Botschaft Omans im schweizerischen Genf statt und wurden vom omanischen Außenminister Sayyid Badr bin Hamad bin Hamood Albusaidi vermittelt.

Die Vereinigten Staaten wurden bei den Gesprächen durch den Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner, den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vertreten. Die iranische Delegation wurde von Außenminister Seyed Abbas Araghtschi angeführt und setzte sich aus diplomatischen sowie fachlichen Experten zusammen.

Araghtschi erklärte nach Abschluss der Gespräche gegenüber iranischen Medien, die Verhandlungen hätten in einer konstruktiveren Atmosphäre stattgefunden als die vorherige Runde im Oman. „Es wurden verschiedene Ideen vorgeschlagen und ernsthaft diskutiert. Am Ende gelang es uns, eine allgemeine Übereinkunft über eine Reihe von Leitprinzipien zu erzielen, auf deren Grundlage wir weiterarbeiten und den Text eines möglichen Abkommens ausarbeiten werden“

In einer Rede auf der Plenarsitzung der Abrüstungskonferenz in Genf am selben Tag sagte Araghtschi, nach den heutigen Gesprächen mit den USA habe sich eine neue Chance eröffnet. Er äußerte die Hoffnung, dass die Verhandlungen zu einer tragfähigen Lösung führen könnten, die den Interessen der beteiligten Parteien sowie der gesamten Region diene.

Zugleich betonte er, der Iran sei weiterhin voll darauf vorbereitet, sich gegen Bedrohungen oder mögliche Aggressionsakte zu verteidigen.

Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: CRI

Schlagworte: Gesprächsrunde,Iran,USA