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Wang Yi: Beziehungen zwischen China und den USA „vielversprechend“

CRI  |  
19.02.2026

Die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten seien „vielversprechend“. Dies erklärte der chinesische Außenminister Wang Yi am Samstag im Rahmen der 62. Münchner Sicherheitskonferenz.

Das Verhältnis zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt habe maßgeblichen Einfluss auf die internationale Lage. China betrachte die Beziehungen zu den USA stets aus historischer Perspektive und handle dabei mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem eigenen Volk und der Weltgemeinschaft.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping habe die Erfahrungen aus Jahrzehnten chinesisch-amerikanischer Beziehungen zusammengefasst und vorgeschlagen, dass beide Länder einander respektieren, friedlich koexistieren und eine Win-Win-Zusammenarbeit anstreben sollten. Dialog und Konsultationen seien entscheidend, um den richtigen Weg für das Zusammenleben zweier Großmächte auf diesem Planeten zu finden, so Wang.

China werde dieser Grundlinie weiterhin folgen, da sie sowohl den Interessen beider Bevölkerungen als auch den gemeinsamen Anliegen der internationalen Gemeinschaft entspreche. Die Umsetzung hänge jedoch von der Haltung der Vereinigten Staaten ab.

Wang äußerte sich zudem ermutigt darüber, dass US-Präsident Donald Trump großen Respekt gegenüber Xi Jinping und dem chinesischen Volk gezeigt habe. Trump habe erklärt, dass China und die USA gemeinsam globale Herausforderungen angehen könnten und die beiden Staatschefs die bilateralen Beziehungen weiterentwickeln sollten.

Gleichzeitig gebe es jedoch weiterhin Stimmen in den USA, die diese Sichtweise nicht teilten und versuchten, China einzudämmen, zu unterdrücken sowie international zu diskreditieren.

Nach Einschätzung Wangs stünden die Beziehungen zwischen beiden Ländern vor zwei möglichen Entwicklungen: Zum einen könnten die USA ein objektives und rationales Verständnis gegenüber China entwickeln, eine pragmatische Politik verfolgen und gemeinsam mit China in dieselbe Richtung voranschreiten. Dies würde eine Zusammenarbeit ermöglichen, von der beide Länder und die Welt profitieren könnten.

Zum anderen bestehe die Gefahr einer Abkopplungspolitik, die auf Eindämmung und Konfrontation setze, durch die Bildung „kleiner Kreise“ gegen China oder durch Schritte, die auf eine Unabhängigkeit Taiwans abzielten und Chinas rote Linien überschreiten würden. Solche Maßnahmen könnten in eine direkte Konfrontation führen.

China hoffe auf den ersten Weg, sei jedoch auch auf Risiken vorbereitet, sagte Wang. Gegenseitiger Respekt, friedliche Koexistenz und Win-Win-Kooperation seien letztlich die einzig richtige Wahl.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Beziehungen,China,USA