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Trilaterale Gespräche zur Ukraine bleiben ohne Durchbruch – neue Runde soll folgen

CRI  |  
24.02.2026

Wenige Tage vor dem vierten Jahrestag des Beginns des Ukraine-Konflikts sind die zweitägigen Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA am Mittwoch ohne Einigung in zentralen Fragen zu Ende gegangen. Es handelte sich um die dritte Runde trilateraler Verhandlungen in diesem Jahr.

Am ersten Tag dauerten die Beratungen in bilateralen und trilateralen Formaten rund sechs Stunden, am zweiten Tag zwei Stunden, berichteten russische Medien.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass in Schlüsselthemen keine Übereinkunft erzielt worden sei. „Wir können sehen, dass einige Vorarbeiten geleistet wurden, aber die Positionen unterscheiden sich nach wie vor, da die Verhandlungen nicht einfach waren“, sagte Selenskyj am Mittwoch in einem WhatsApp-Chat mit Reportern.

Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow, zugleich Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, beschrieb die Gespräche als intensiv und subjektiv. „Es gibt Fortschritte, aber in dieser Phase keine Details“, schrieb er auf Facebook.

Während der Gespräche wurden unter anderem die Überwachung einer Waffenruhe unter Beteiligung der USA sowie sensible politische Fragen wie der Donbass und das Kernkraftwerk Zaporizhzhia diskutiert, berichtete Selenskyj.

Der russische Präsidentenberater Wladimir Medinsky bezeichnete die Verhandlungen als schwierig, aber sachlich, und kündigte eine weitere Runde in naher Zukunft an. Während der Gespräche seien keine Dokumente unterzeichnet worden, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Das russische Außenministerium gab am Mittwoch bekannt, dass die russische Delegation klare Anweisungen habe, im Rahmen der Verständigung aus dem Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Donald Trump zu handeln, das im August letzten Jahres in Alaska stattfand.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Ukraine,Durchbruch,USA,Russland