China warnt Japan vor Einmischung in Taiwan-Frage
Chinas Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Fu Cong, hat am Mittwoch davor gewarnt, dass jede militärische Einmischung Japans in der Taiwan-Frage eine entschlossene Reaktion Chinas nach sich ziehen werde.
Fu kritisierte insbesondere Äußerungen der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi, die Taiwan mit einer angeblichen „Überlebenskrise“ Japans in Verbindung gebracht und mögliche Maßnahmen im Rahmen des US-japanischen Bündnisses angedeutet habe. Solche Aussagen stünden im Widerspruch zum historischen Verlauf und seien nicht hinnehmbar, betonte er.
„Diese falschen Argumente entbehren jeder rechtlichen Grundlage. Taiwan ist ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums, und die Lösung der Taiwan-Frage ist eine innere Angelegenheit Chinas. Kein anderes Land hat das Recht, sich einzumischen, geschweige denn unter dem Vorwand der sogenannten ‚Selbstverteidigung‘ Gewalt anzuwenden. Solche Argumente verraten Japans Verpflichtungen als besiegte Nation, verstoßen gegen die Kairoer Erklärung, die Potsdamer Erklärung und die japanische Kapitulationserklärung sowie gegen die Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen zur Achtung der Souveränität, territorialen Integrität und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten.“
Fu warnte zudem, diese Behauptungen stellten eine ernsthafte Herausforderung für die internationale Nachkriegsordnung dar und müssten von allen friedliebenden Staaten mit Wachsamkeit und Widerstand beantwortet werden. Sollte Japan sich in der Taiwan-Frage einmischen, wäre dies nach chinesischer Auffassung ein Akt der Aggression – und China werde entsprechend entschlossen reagieren.











