Hirten in Xinjiang beginnen jährliche Frühjahrsviehwanderung
Die jährliche Frühjahrsviehwanderung im Kreis Tekes in der autonomen Präfektur Ili der Kasachen im Nordwesten des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang in Westchina mit mehr als 113.000 Tieren hat begonnen. Die Hirten treiben ihre Herden dabei von den Winterweiden zu tiefer gelegenen Frühjahrsweiden und Siedlungen, um sich auf die Lammzeit vorzubereiten.
Jedes Jahr Ende Februar begeben sich die Hirten in Xinjiang auf eine Reise, die oft mehr als 100 Kilometer lang ist. In Tekes schlossen sich zuletzt mehrere Familien zusammen, um ihre mehr als 1.200 Schafe über die holprigen Bergstraßen zu ihrer fast 130 Kilometer entfernten Siedlung zu treiben.
Um die Reise zu erleichtern, wurden schwächere und ältere Schafe mit Lastwagen transportiert, während der Rest der Herde zu Fuß über steile Hänge wanderte. Ein Hirte erklärte: „Dieses Schaf ist zu alt für eine so lange Reise, deshalb laden wir es auf den Lastwagen.“
Da viele Mutterschafe kurz vor der Lammzeit stehen, erforderte die Wanderung besondere Sorgfalt. Unerwartete starke Schneefälle machten die Reise noch schwieriger und zwangen die Gruppe, trotz des rauen Wetters weiterzugehen.
Die lokalen Behörden entsandten Tierpfleger, um die Hirten zu begleiten und richteten entlang der Route 28 Servicestationen ein, die Lebensmittel, Unterkünfte und Futtermittel bereitstellten, um einen sicheren Transport zu gewährleisten.
Nach fast drei Tagen kamen die Hirten und ihre Herden sicher an. Die Lämmer werden in den kommenden Monaten geboren, bevor die Schafe Ende Mai wieder auf die Sommerweiden gebracht werden.
Die Frühjahrsmigration von fast 114.000 Tieren in Tekes wird voraussichtlich vor dem 10. März abgeschlossen sein.











