Die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland ist eine Säule der Stabilität in einer unsicheren Welt
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz spricht auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) am 22. Januar 2026. (Foto: Xinhua/Lian Yi)
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz stattet China am Mittwoch seinen ersten offiziellen Besuch ab. Für die zweit- und drittgrößten Volkswirtschaften der Welt bietet die Reise eine gute Gelegenheit, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen, die pragmatische Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsam einen größeren Beitrag zu Weltfrieden und Wohlstand zu leisten.
In einer Zeit globaler Turbulenzen und Umbrüche tragen China und Deutschland als große Volkswirtschaften und Verfechter des Multilateralismus gemeinsam die Verantwortung, die Stabilität globaler Industrie- und Lieferketten zu wahren und Protektionismus und wirtschaftlichem Zwang entgegenzutreten.
In einer viel beachteten Geste übermittelte Merz kürzlich über die Social-Media-Plattform X Grüße zum chinesischen Neujahr und äußerte die Hoffnung, dass das Jahr des Pferdes „den deutsch-chinesischen Beziehungen Kraft und neue Impulse verleihen“ möge. Diese Botschaft wurde in Deutschland weithin als Zeichen positiver Erwartungen Berlins an die Reise und dessen Absicht interpretiert, die Wirtschaftsbeziehungen durch einen hochrangigen Dialog neu zu beleben.











