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Außenministertreffen zwischen Iran und Oman vor dritter Runde von Iran-USA-Gesprächen

CRI  |  
26.02.2026

Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghtschi hat sich am Mittwochabend, dem Vorabend der neuen Runde der indirekten Atomgespräche zwischen Teheran und Washington, mit seinem omanischen Amtskollegen, Sayyid Badr bin Hamad bin Hamood Albusaidi, in Genf getroffen.

Wie das iranische Außenministerium am frühen Donnerstagmorgen mitteilte, habe das Gespräch kurz nach Araghtschis Ankunft in Genf stattgefunden und damit den effektiven Beginn der dritten Runde der indirekten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA markiert.

Bei dem Treffen erläuterte Araghtschi die Positionen des Iran in der Atomfrage und zur Aufhebung der US-Sanktionen. Der iranische Außenminister übermittelte der omanischen Seite die Sichtweisen und Überlegungen Teherans.

Araghtschi würdigte die Rolle des Oman bei der Erleichterung des laufenden diplomatischen Prozesses und betonte, der Erfolg der Verhandlungen hänge von der Ernsthaftigkeit der anderen Seite und deren Vermeidung widersprüchlicher Handlungen und Äußerungen ab.

Albusaidi bekräftigte die Bereitschaft des Oman, seine guten Dienste fortzusetzen und die Bemühungen zur Förderung des diplomatischen Weges zu unterstützen. Er würdigte das Bekenntnis des Iran zu einem diplomatischen Ansatz in der Atomfrage und äußerte die Hoffnung, dass die Verhandlungen zufriedenstellende Ergebnisse bringen würden.

Die dritte Gesprächsrunde findet vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen zwischen dem Iran und den USA nach einer US-amerikanischen Militäraufstockung in Westasien statt. Die ersten beiden Gesprächsrunden hatten Anfang dieses Monats in Maskat und Genf stattgefunden.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Außenministertreffen,Iran,USA,Gespräche