Schwerste Unwetter in mehreren südamerikanischen Ländern mit Dutzenden Toten
In mehreren Ländern Südamerikas haben tagelange, extreme Regenfälle zu verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Die Zahl der Todesopfer ist in den letzten Tagen auf mehrere Dutzend gestiegen.
Angesichts anhaltender starker Regenfälle und schwerer Sturzfluten hat die peruanische Regierung am Dienstag für mehrere Regionen im Süden des Landes den Ausnahmezustand für 60 Tage verhängt. Wie die Behörden mitteilten, kamen durch die Unwetter mindestens zwei Menschen ums Leben. Am vergangenen Wochenende starben weitere 15 Menschen, als ein Hubschrauber bei einem Rettungseinsatz abstürzte.
In Kolumbien haben sintflutartige Regenfälle zu schweren Verwüstungen geführt. Dabei kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, mehr als 69.000 Familien sind von den Folgen betroffen.
Die Lage im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ist besonders dramatisch. Wie die Feuerwehr des Bundesstaates am Dienstag mitteilte, stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 46, Dutzende Menschen werden noch vermisst. Mehr als 3.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Die Suche nach Verschütteten dauert an.











