„Drei Partnerschaften“ geben der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit neuen Schwung
Vor Kurzem hat der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz die Volksrepublik China besucht. Während seiner Reise nach Beijing und Hangzhou wurden vielfältige Ergebnisse erzielt. Auf der Website der Bundesregierung wurde ausführlich über den Besuch berichtet. Dort hieß es, er werde die strategische Partnerschaft zwischen China und Deutschland vertiefen und die bilaterale Zusammenarbeit einer positiven Zukunft entgegenführen. Vertreter deutscher Unternehmen, die Merz begleiteten, erklärten, sie wollten ihre Investitionen in China weiter ausbauen und an den Entwicklungschancen der Modernisierung chinesischer Art teilhaben.
Es handelte sich um den ersten China-Besuch von Merz seit seinem Amtsantritt. Zugleich war er der erste ausländische Spitzenpolitiker, der im traditionellen chinesischen Neujahr des Pferdes in China empfangen wurde. Beide Seiten unterzeichneten mehrere Abkommen, unter anderem in den Bereichen grüne Transformation, Zoll, Sport und Medien, und veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung. Darin bekräftigten sie das Ziel, „innovative Partner für Offenheit und gegenseitigen Nutzen“ zu werden und das Verhältnis von Wettbewerb und Kooperation konstruktiv zu gestalten. Neue Impulse für die Zusammenarbeit sollen kontinuierlich erschlossen werden.
Innovation und Hochtechnologie bilden eine neue Schwerpunktdimension der chinesisch-deutschen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping betonte, beide Seiten sollten die Verzahnung ihrer Entwicklungsstrategien vertiefen, den Austausch von Fachkräften, Wissen und Technologien fördern sowie Dialog und Kooperation im Bereich der Künstlichen Intelligenz intensivieren. Darüber hinaus erklärten beide Länder ihre Bereitschaft, die Zusammenarbeit in Kultur und Sport auszubauen und so die gesellschaftliche Grundlage der bilateralen Freundschaft weiter zu festigen.
Der Besuch von Merz setzte die zuletzt zu beobachtende Tendenz verstärkter hochrangiger Kontakte zwischen Europa und China fort und wirkte als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der chinesisch-europäischen Beziehungen. China bekräftigte seine Unterstützung für ein selbstständiges und starkes Europa, um die bilateralen Beziehungen weiter auszubauen. Deutschland betonte, dass stabile, verlässliche und nachhaltige Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen der EU und China im beiderseitigen Interesse lägen und zugleich zur globalen Stabilität und zum weltweiten Wohlstand beitrügen.
Die erzielten Übereinkünfte haben der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit im neuen Jahr einen positiven Auftakt verliehen. Deutschland ist aufgerufen, bestehende Hindernisse abzubauen und eine sachliche sowie pragmatische China-Politik konsequent umzusetzen. Gemeinsam können beide Seiten ihren Beziehungen neue Dynamik verleihen und so einen Beitrag zu mehr Stabilität in einer von Unsicherheiten geprägten Welt leisten.











