share
Home> Kultur

Kulturelle Brückenschläge: Chinesische und österreichische Musiker begegnen sich in Wien

CRI  |  
27.02.2026

Am Donnerstag hat an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die Veranstaltung „Jiangnan Charm, Harmonious Resonance“ stattgefunden, bei der ein musikalischer Austausch zwischen China und Österreich stattfand. Dabei trafen drei junge Instrumentalisten des Wuxi Nationalorchesters auf vier österreichische Musiker, um jenseits kultureller Grenzen in einen klanglichen Dialog zu treten.

Ein Schwerpunkt lag auf der „Instrumenten-Dialog“-Session, in der die Musiker improvisierend aufeinander eingingen. Ausgehend von den Themen „Emotionaler Ausdruck“ und „Naturdarstellung“ experimentierten sie mit Klängen. Sie versuchten, Empfindungen wie Freude, Trauer oder Sehnsucht nicht nur auf den eigenen Instrumenten auszudrücken, sondern auch auf den Instrumenten der jeweils anderen Kultur. In einem weiteren Segment ließen die chinesischen Musiker Klangbilder der „Wasserstädte Jiangnans“ entstehen, während ihre österreichischen Kollegen melodische Skizzen der „Alpenlandschaft“ beisteuerten.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Stück: Mit der chinesischen Komposition „Pferderennen“ zeigten alle Beteiligten noch einmal ihr Zusammenspiel – ein lebhafter Abschluss, der für die Verbindung der jungen Musiker stand.

Die Heimatstadt der chinesischen Gäste, Wuxi, wurde im Oktober 2025 als „UNESCO City of Music“ ausgezeichnet. Der Auftritt in Wien reiht sich in die Bemühungen der Stadt ein, diesen Titel als kulturelle Visitenkarte für internationale Begegnungen zu nutzen. Die Veranstaltung war zugleich Teil der Europatournee 2026 des Wuxi Nationalorchesters. Durch das Dialogformat, das akademischen Austausch, jugendliche Perspektiven und gemeinsames Musizieren vereinte, erhielten die anwesenden Studierenden einen Einblick in die klangliche Vielfalt und Lebendigkeit der chinesischen Musiktradition.

Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: CRI

Schlagworte: Österreich,Musik,Kultur