Unitree-Gründer hofft nach Besuch des deutschen Bundeskanzlers auf verstärkte globale Zusammenarbeit in der Robotik
Der Gründer des führenden chinesischen Roboterherstellers Unitree Robotics hat erklärt, sein Unternehmen sei bereit, mit Firmen weltweit zusammenzuarbeiten, um humanoide Roboter zu entwickeln und die künstliche Intelligenz voranzubringen.
Wang Xingxing, Gründer und CEO von Unitree, äußerte sich nach dem Empfang des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz am Donnerstag im ostchinesischen Technologiezentrum Hangzhou.
Merz war am Mittwoch in Beijing eingetroffen, um einen zweitägigen offiziellen Besuch zu beginnen. Am Donnerstag setzte er seine Chinareise mit einem Besuch bei dem in Hangzhou ansässigen Unternehmen Unitree Robotics fort, dessen innovative humanoide Roboter international große Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.
Merz hörte sich gemeinsam mit Mitgliedern seiner Wirtschaftsdelegation Erläuterungen zu einigen der hochmodernen Roboterkomponenten an, die das Unternehmen herstellt. Anschließend wurde ihm eine Roboter-Boxvorführung sowie eine Live-Darbietung eines Ausschnitts der dynamischen Roboter-Kampfkunstshow präsentiert, die während der Frühlingsfest-Gala 2026 der China Media Group am Vorabend des chinesischen Neujahrs ausgestrahlt worden war.
In einem Interview mit China Global Television Network (CGTN) nach dem Empfang von Merz und seiner Delegation sagte Wang, er spüre deutlich, dass die Welt auf die chinesische Robotikbranche aufmerksam werde.
„Während des Besuchs von Bundeskanzler Merz habe ich vor allem den aktuellen Entwicklungsstand unseres Unternehmens vorgestellt, verschiedene Roboter – kleine wie große – präsentiert und die Fähigkeiten unserer Roboter in den Bereichen Kampfkunst, Boxen, Roboterkampf sowie industrielle Anwendungen hervorgehoben. Während unseres Austauschs konnten wir die weltweite Aufmerksamkeit für Chinas Robotikindustrie deutlich wahrnehmen“, so der Unitree-Gründer.
Wang äußerte die Hoffnung, die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Deutschland und anderen Ländern zu intensivieren, um humanoide Roboter und künstliche Intelligenz weiterzuentwickeln und letztlich der gesamten Welt zugutekommen zu lassen.
„Wir freuen uns auf mehr Geschäftsbeziehungen und Kooperationen mit Deutschland sowie mit Unternehmen aus anderen Ländern. Wir sind überzeugt, dass die Robotiktechnologie der Zukunft gehört – und der ganzen Welt. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir erfolgreich sein. Mit vereinten Kräften können wir humanoide Roboter und KI auf die nächste Stufe heben und Roboter wirklich für die ganze Welt nutzbar machen“, sagte er.











