Ministerium für Ökologie und Umwelt
China balanciert BIP-Wachstum und Luftqualität
China hat während des 14. Fünfjahresplans (2021-2025) nach Angaben des Ministeriums für Ökologie und Umwelt die beste Luftqualität seit Beginn der Messungen erreicht – bei gleichzeitig kräftigem Wirtschaftswachstum.

Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs in den vergangenen fünf Jahren um 30 Prozent, während gleichzeitig die landesweite durchschnittliche PM2.5-Partikeldichte um 20 Prozent zurückging, sagte Li Tianwei, Leiter der Abteilung für Atmosphärische Umwelt des Ministeriums, auf einer Pressekonferenz am Freitag. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Städte, die die nationalen Luftqualitätsstandards erfüllen, von 206 auf 246.
Gemäß den bisherigen Sekundärstandards aus dem Jahr 2012 lag der Grenzwert für die jährliche Durchschnittsdichte von PM2.5 bei 35 Mikrogramm pro Kubikmeter. Ab dem 1. März führt das Ministerium schrittweise verschärfte Standards für wichtige Luftschadstoffe ein. Bis 2030 gilt ein Übergangsgrenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter für PM2.5, bevor dieser Wert weiter auf 25 Mikrogramm pro Kubikmeter gesenkt wird.
Li wies darauf hin, dass unter den derzeit 29 Städten mit einem BIP von über 1 Billion Yuan die durchschnittliche PM2.5-Dichte bei 27,8 Mikrogramm pro Kubikmeter und damit über dem nationalen Durchschnitt liegt. „Alle diese Städte verzeichneten während des 14. Fünfjahresplans eine deutliche Verbesserung der Luftqualität“, sagte er. „Ihre greifbaren Ergebnisse zeigen, dass Wirtschaftswachstum und Umweltschutz Hand in Hand voranschreiten können.“
Als Beispiel nannte Li Beijing: Dort sank nach zwölf Jahren Bemühungen zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung die jährliche durchschnittliche PM2.5-Dichte von 89,5 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2013 auf 58 im Jahr 2017 und weiter auf 27 im Jahr 2025. „Beijings Erfolg dient als Vorzeigeprojekt für Chinas Bemühungen zur Kontrolle der Luftverschmutzung“, so Li.
Landesweit habe die Luftqualität ein historisches Rekordniveau erreicht, betonte der Beamte. Im Jahr 2025 lag die durchschnittliche PM2.5-Dichte in Städten auf Präfekturebene und darüber bei 28 Mikrogramm pro Kubikmeter, wobei der Anteil der Tage mit starker Verschmutzung in diesen Städten bei 0,9 Prozent lag. Ohne die Einflüsse von Sand- und Staubwetter betrug der Anteil der Tage mit guter Luftqualität in diesen Städten 89,3 Prozent.
„Alle drei Indikatoren waren die besten seit Beginn der Aufzeichnungen“, sagte Li.












