Gruppe der Freunde der Global Governance offiziell in Genf gegründet
Die Ständige Vertretung Chinas bei den Vereinten Nationen in Genf und anderen internationalen Organisationen in der Schweiz hat am Freitag das Gründungstreffen der „Gruppe der Freunde der Global Governance“ (GFGG) ausgerichtet. Am Treffen nahmen Vertreter aus knapp 60 Ländern teil, darunter 42 Gründungsmitglieder.
In seiner Eröffnungsrede betonte der chinesische UN-Botschafter Jia Guide, die derzeitige internationale Lage sei komplex und tiefgreifendem Wandel unterworfen. China habe darauf mit einer Initiative zur globalen Governance reagiert, die auf fünf Kernprinzipien basiere:
Achtung der souveränen Gleichheit der Staaten, Einhaltung der internationalen Rechtsordnung, Praxis des Multilateralismus, Förderung eines menschenzentrierten Ansatzes und Priorisierung konkreter Maßnahmen.
Die Initiative stelle Chinas Ansatz zur Beantwortung der grundlegenden Fragen unserer Zeit dar, wie etwa welches globale Regierungssystem aufgebaut werden solle und wie die globale Regierungsführung reformiert und verbessert werden könne, so Jia.
Auch die Ständigen Vertreter mehrerer Gründungsmitglieder, darunter Kuba, Kasachstan, Pakistan, Palästina, Venezuela und Sambia, hielten Reden bei dem Treffen.











