Statistik
BIP-Meilenstein legt solide Grundlage für die Umsetzung des Entwicklungsplans
China hat seine Position als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt gefestigt, nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes im Jahr 2025 um 5 Prozent im Jahresvergleich gewachsen ist und erstmals die Marke von 140 Billionen Yuan überschritten hat. Dieser Meilenstein bilde eine solide Grundlage für einen starken Start in die Periode des 15. Fünfjahresplans (2026-2030), meinen Beamte und Ökonomen.
Ein Blick auf die Qianhai Shenzhen-Hong Kong Modern Service Industry Cooperation Zone in der südchinesischen Metropole Shenzhen. (8. Dezember 2022, Xinhua)
Für 2026, das erste Jahr des neuen Fünfjahresplans, erwarten Ökonomen ein anhaltend stabiles Wachstum, unterstützt durch politische Maßnahmen im Rahmen des Plans, verstärkte Anstrengungen zur Ankurbelung der Binnennachfrage und die Stärkung neuer Wachstumsmotoren.
Sheng Laiyun, Vize-Leiter des Nationalen Statistikamts (NBS) Chinas, erklärte, dass China mit einer Wachstumsrate von 5 Prozent zu den führenden Volkswirtschaften der Welt gehöre.
„Schätzungsweise hat China rund 30 Prozent zum globalen Wirtschaftswachstum beigetragen und bleibt damit der größte Beitragszahler und ein wichtiger Stabilitätsanker für das globale Wachstum. China ist nach wie vor die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und macht etwa ein Sechstel der weltweiten Wirtschaftsleistung aus“, sagte Sheng in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung.
Sun Xuegong, Leiter der Abteilung für Politikstudien und Beratung an der Chinesischen Akademie für Makroökonomische Forschung, sagte, dass das Jahr 2026 von günstigen Bedingungen profitieren werde, darunter die Veröffentlichung des Entwicklungsplans, der seiner Meinung nach „die Richtung“ für die Entwicklung in den nächsten fünf Jahren vorgeben und dazu beitragen werde, die Erwartungen und das Vertrauen zu stärken.
Laut dem am Samstag vom NBS veröffentlichten jährlichen Statistik-Kommuniqué trugen die Konsumausgaben im vergangenen Jahr 2,6 Prozentpunkte zu Chinas BIP-Wachstum bei.
Marshall Mills, leitender Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) in China, sagte, der IWF begrüße Chinas Fokus auf die Ankurbelung der Binnennachfrage und die Förderung des Konsums – ein entscheidender Faktor für die Erschließung des Wachstumspotenzials Chinas im Zeitraum des 15. Fünfjahresplans.
„Was wir sehen, ist, dass der zuknftige Motor für China auf der Nachfrageseite der private Konsum sein wird. Es handelt sich um einen sehr großen Markt, in dem die Menschen viel sparen. Dieses Verhalten kann sich ändern, sodass hier großes Potenzial besteht“, sagte Mills.
Daten aus dem Kommuniqué zeigen zudem, dass Chinas Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2025 um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 3,93 Billionen Yuan gestiegen sind, was 2,8 Prozent des BIP entspricht.
Robert Koopman, ehemaliger Chefvolkswirt der Welthandelsorganisation (WTO), merkte an, dass Chinas Übergang zu einem innovationsgetriebenen Wachstumsmodell die Widerstandsfähigkeit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gestärkt habe.
Er zeigte sich optimistisch, dass China in den kommenden Jahren ein Wachstum von rund 5 Prozent aufrechterhalten könne, angetrieben durch kontinuierliche Fortschritte in Forschung und Entwicklung, Innovation und technologischem Wandel.












