Chinesischer Außenminister
Die rote Linie beim Schutz von Zivilisten in Konflikten darf nicht überschritten werden
Der chinesische Außenminister Wang Yi erklärte am Mittwoch, dass die rote Linie beim Schutz von Zivilisten in Konflikten nicht überschritten werden dürfe.
Wang, der auch Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, äußerte sich in einem Telefonat mit Sheikh Abdullah bin Zayed Al Nahyan, dem stellvertretenden Premier-und Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).
Abdullah informierte Wang über die regionale Lage und die Position der VAE. Er sagte, dass sein Land keine Kriegspartei sei, nicht an dem aktuellen Konflikt teilnehme und keinen illegalen Angriffen ausgesetzt werden dürfe.
Er würdigte Chinas konsequent objektive und unparteiische Haltung und fügte hinzu, dass die VAE erwarteten, dass China unter den gegenwärtig ernsten Umständen weiterhin eine aktive und wichtige Rolle spiele, um eine weitere Eskalation der regionalen Spannungen zu verhindern.
Die VAE würden weiterhin Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit chinesischer Staatsbürger und Einrichtungen im Land zu gewährleisten, so Abdullah.
Wang seinerseits bekräftigte Chinas prinzipielle Haltung zur aktuellen Lage im Iran und wies darauf hin, dass ein Übergreifen des Krieges niemandem nütze und dass die Menschen in der Region die Leidtragenden wären.
Er betonte, dass nicht-militärische Ziele im Zusammenhang mit Energie, Wirtschaft und der Lebensgrundlage der Menschen nicht angegriffen werden dürften und dass die Sicherheit der Schifffahrtswege gewährleistet werden müsse.
Wang merkte an, dass sich die VAE bereits vor Ausbruch des Konflikts für den Frieden eingesetzt hätten und dass ein kürzlich abgehaltenes Treffen der Außenminister des Golf-Kooperationsrates betont habe, dass Dialog und Diplomatie der einzige Weg seien, um die aktuelle Krise zu überwinden und die regionale Sicherheit zu gewährleisten, was China würdige.
China unterstütze die legitimen Forderungen der VAE zum Schutz ihrer nationalen Sicherheit und unterstütze die regionalen Länder bei ihren fortgesetzten Bemühungen, Streitigkeiten auf diplomatischem Wege beizulegen, so Wang.
China werde die Hoffnung auf Frieden nicht aufgeben und weiterhin eine konstruktive Rolle spielen, so Wang. Er fügte hinzu, dass China seinen Sondergesandten für die Nahost-Frage in die Region entsenden werde, um Vermittlungsbemühungen zu unternehmen und dazu beizutragen, die Region zu Frieden und Stabilität zurückzuführen.
Wang äußerte auch die Hoffnung, dass die VAE weiterhin die Sicherheit chinesischer Bürger und Einrichtungen in ihrem Land gewährleisten würden.










