Iran greift US-Öltanker in Persischem Golf an
Die Islamischen Revolutionsgarden des Iran haben eigenen Angaben zufolge einen US-Öltanker nördlich des Persischen Golfes mit Raketen getroffen.
Der halb-offiziellen Nachrichtenagentur Fars zufolge wurde der US-amerikanische Tanker am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) angegriffen und begann anschließend zu brennen.
Einer anderen Meldung der Fars zufolge erklärten die Islamischen Revolutionsgarden am gleichen Tag, der Iran verfüge nach internationalen Regeln und Resolutionen im Kriegsfall über volle Autorität über Schiffbewegungen in der Straße von Hormus und alle müssten sich daran halten. Der Iran habe zuvor auch davor gewarnt, dass kommerzielle und militärische Schiffe der Vereinigten Staaten, Israels, europäischer Staaten und ihrer Unterstützer die Straße nicht passieren dürften.
Diese Entwicklung erfolgte, nachdem die US-Streitkräfte am Mittwoch die iranische Fregatte „IRIS Dena“ vor der Küste Sri Lankas in internationalen Gewässern versenkt hatten, wobei über 80 der 130 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen waren.
Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghtschi erklärte am Donnerstag in den sozialen Medien, „die USA haben 2.000 Meilen von Irans Küsten entfernt ein Gräuel auf See verübt“ und „werden schmerzhafte Reue erfahren“.











