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NVK-Abgeordnete fordert Infrastrukturausbau an Landgrenzübergängen in Xinjiang

CRI  |  
06.03.2026

Die Infrastruktur am Grenzübergang Alashankou – auch bekannt als Alataw-Pass – einem wichtigen Eisenbahngrenzübergang im nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang, soll weiter ausgebaut sowie intensiv und effizient genutzt werden, um die hochwertige Entwicklung des Außenhandels besser zu unterstützen. Dies sagte Li Lan, eine Abgeordnete des 14. chinesischen Nationalen Volkskongresses (NVK).

Der an der Grenze zu Kasachstan gelegene Grenzübergang dient als wichtiger Verkehrskorridor, der China mit Zentralasien und Europa verbindet. Die Frachtdienste, die Alashankou passieren, bedienen mittlerweile 128 Routen und verbinden China mit 21 Ländern. Die transportierten Waren reichen Zolldaten zufolge von Autoteilen und Elektronikprodukten bis hin zu täglichen Gebrauchsgütern.

Li Lan, die Direktorin des technischen Zentrums des Zolls am Alataw-Pass, hat die tiefgreifenden Veränderungen des Grenzübergangs im Zuge der chinesischen Öffnungspolitik miterlebt.

Als wichtiges Tor für die Öffnung nach Westen ist der Alataw-Pass zu einem der am schnellsten wachsenden Landhäfen in Bezug auf den Außenhandelsgüterumschlag geworden, seit China die Seidenstraßen-Initiative vorgeschlagen hat.

Bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten als NVK-Abgeordnete im vergangenen Jahr konzentrierte sich Li darauf, die Engpässe anzugehen, mit denen Außenhandelsunternehmen bei ihren Zollabfertigungsverfahren konfrontiert sind.

Zheng Jiahong, Verantwortliche eines lokalen Unternehmens, sagt: „Wir haben auch Marktforschung in Zentralasien betrieben. Zunächst dachten wir, dass unsere Infrastruktur der ihren deutlich überlegen sei. In den vergangenen Jahren hat sich ihre Infrastruktur jedoch stark modernisiert und ist hocheffizient geworden. Auch ihre Zollabfertigungseffizienz hat sich schnell verbessert. Gleichzeitig denke ich, dass unsere Infrastruktur, einschließlich der Zollabfertigungskapazitäten, verbessert und weiter ausgebaut werden muss.“

Durch Feldforschung stellte Li Lan fest, dass ein Mangel an standardisierten Vorschriften bezüglich der Anzahl der Kanäle an Grenzübergängen unterschiedlicher Klassen, der Konfiguration von Inspektionsanlagen und -geräten, der Anordnung funktionaler Bereiche, der Betriebsabläufe und der personellen Absicherung die Zollabfertigungseffizienz von Grenzübergängen erheblich einschränkt und damit die Logistikunternehmen zusätzlich belastet.

Shan Pu, der verantwortliche Leiter eines Logistikunternehmens in der Stadt Alashankou, erklärt: „Im internationalen Handel ist der Logistikzyklus ein Schlüsselfaktor, der die Gewinne von Außenhandelsunternehmen beeinflusst. Man kann mit Sicherheit sagen, dass bei unseren Kosten jede Stunde, jede Minute zählt. Zeit zu sparen bedeutet im Wesentlichen, die Unternehmensgewinne zu steigern.“

Xinjiang verfügt über 16 der 101 Landgrenzübergänge Chinas. In ihrem Vorschlag für die diesjährige NVK-Sitzung schlägt Li vor, dass die nationalen Standards für den Bau von Grenzübergangs-Inspektionsinfrastruktur auf nationaler Ebene schneller überarbeitet werden sollten, um eine wissenschaftliche Leitlinie für den Bau von Grenzübergängen im ganzen Land zu bieten sowie sie in die Lage zu versetzen, sich den steigenden Anforderungen an Importe und Exporte anzupassen.

„Während der diesjährigen ‚Zwei Tagungen‘ habe ich beim Austausch mit mehreren Abgeordneten aus der Delegation Xinjiangs einen gemeinsamen Wunsch bemerkt: Jeder wünscht sich sehnlichst, dass Xinjiang einen größeren Beitrag zum gesamtnationalen Plan der Öffnung nach Westen leistet. Durch meine gründliche und tiefgehende Forschung hoffe ich, dass die zuständigen Ministerien und Kommissionen die Ausarbeitung einer neuen Ausgabe der nationalen Standards für den Bau von Grenzübergangs-Inspektionsinfrastruktur beschleunigen werden. Dies wird die Modernisierung unserer Grenzübergänge ermöglichen und sie besser dafür ausstatten, den Anforderungen der hochwertigen Entwicklung im Außenhandelssektor in Zukunft gerecht zu werden.“


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Quelle: CRI

Schlagworte: NVK,Infrastrukturausbau,Xinjiang