Reformen und Innovationen als Treiber der neuen Entwicklungsphase Chinas
„Reform“ und „Innovationen“ zählten im diesjährigen Rechenschaftsbericht der chinesischen Regierung zu den am häufigsten genannten Wörtern. Sie kamen insgesamt 75 Mal vor. Das signalisiert: In der neuen Entwicklungsphase Chinas wird das Wirtschaftswachstum zunehmend durch vertiefte Strukturreformen und wachsende Innovationskraft getragen.
Der Bericht markiert den Auftakt des 15. Fünfjahresplans. Er beinhaltet nicht nur Arbeitsschwerpunkte für das laufende Jahr, sondern auch längerfristige Leitplanken. Vorgesehen sind unter anderem der Aufbau eines einheitlichen nationalen Marktes, Reformen des Haushaltssystems sowie Anpassungen im Hochschulbereich. Innovationen gelten als zentraler Hebel für neue Dynamik – etwa durch intelligente Wirtschaftsformen, den Ausbau der Grundlagenforschung und die Förderung von Schlüsseltechnologien.
Zugleich verbindet der Bericht Strukturwandel mit sozialer Teilhabe: Geplante Maßnahmen zur Einkommenssteigerung und höhere öffentliche Investitionen in die Daseinsvorsorge sollen wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Stabilität gleichermaßen stärken.
Für das laufende Jahr wird ein Wachstumsziel von 4,5 bis fünf Prozent angesetzt – mit der Möglichkeit einer positiveren Entwicklung. Die Zielspanne schafft Raum für Reformen und strukturelle Anpassungen und gibt zugleich verlässliche Orientierung.
Insgesamt zeigt der Rechenschaftsbericht: Mit der kontinuierlichen Förderung von Reformen und Innovationen schafft China neue Grundlagen für eine qualitativ hochwertige Entwicklung in der kommenden Phase.











