Über dem Gelben Meer
China verurteilt provokative Operation eines australischen Marineflugzeugs
China hat am Freitag Vorwürfe Australiens zu einer Flugzeugbegegnung über dem Gelben Meer zurückgewiesen und seine starke Unzufriedenheit bezüglich Australiens Verzerrung der Fakten ausgedrückt.
Hintergrund ist der wiederholte Einsatz von Bordhubschraubern einer australischen Fregatte, die unter dem Vorwand der Umsetzung von UN-Sicherheitsresolutionen Aufklärungsflüge in unmittelbarer Nähe zu China über dem Gelben und dem Ostchinesischen Meer durchgeführt hätten. Der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, Jiang Bin, bezeichnete die Aktionen als „kontinuierliche Provokationen“, die Chinas nationale Sicherheit gefährdeten. Das chinesische Militär habe darauf schnell reagiert und die eigenen Operationen legitim, angemessen, professionell und vollumfänglich im Einklang mit dem Völkerrecht und den internationalen Praktiken durchgeführt.
Jiang betonte, dass Resolutionen des UN-Sicherheitsrates kein Land dazu ermächtigten, militärische Kräfte über den Gewässern oder im Luftraum eines anderen Landes einzusetzen, um unter dem Vorwand der Überwachung von Verstößen Aufklärungsaktivitäten durchzuführen.
Der Sprecher forderte Australien auf, die Souveränität und Sicherheitsinteressen Chinas zu respektieren, die Verbreitung falscher Informationen zu unterlassen, die Einsätze seiner Marine- und Luftstreitkräfte streng zu kontrollieren und „riskante Provokationen“ zu vermeiden, die den regionalen Frieden und die Stabilität gefährden könnten.












