China fordert Waffenstillstand in Nahem Osten
China hat einen Waffenstillstand im Nahen Osten gefordert.
Der chinesische Außenminister Wang Yi sagte auf einer Pressekonferenz am Rande der vierten Jahrestagung des 14. Chinesischen Nationalen Volkskongresses (NVK), die Lage im Iran stehe derzeit im Mittelpunkt der internationalen Politik. China nehme stets eine objektive und unparteiische Haltung ein sowie habe wiederholt seinen grundsätzlichen Standpunkt zum Ausdruck gebracht, der sich in einem Satz zusammenfassen lasse: Waffenstillstand und Beendigung des Krieges.
Angesichts des vom Konflikt heimgesuchten Nahen Ostens handle es sich um einen Krieg, der niemals hätte stattfinden dürfen und von dem keine der beteiligten Parteien profitiere. China fordere erneut die sofortige Einstellung der Militäroperationen, um eine weitere Eskalation der Lage zu verhindern sowie eine Ausweitung der Feindseligkeiten über die Region hinaus abzuwenden, so Wang weiter.
China sei der Ansicht, dass der angemessene und geeignete Umgang von Fragen im Zusammenhang mit dem Iran und dem Nahen Osten mehreren Grundprinzipien folgen solle. Dazu gehörten die Achtung der nationalen Souveränität, kein Missbrauch militärischer Gewalt, die Einhaltung der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, die politische Lösung dringender Fragen und die konstruktive Rolle der Großmächte.
Zur Palästina-Frage sagte Wang Yi, Unruhen und Krieg seien nicht das unvermeidliche Schicksal des palästinensischen Volkes. Wie andere Völker auf der Welt hätten auch die Palästinenser das legitime Recht, frei von Konflikten zu leben und eine friedliche Entwicklung anzustreben. Als verantwortungsbewusstes Großland werde China weiterhin die gerechte Sache Palästinas in seinem Kampf für nationale legitime Rechte und Interessen unterstützen und die internationale Gemeinschaft dazu auffordern, dem palästinensischen Volk Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.











