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Politikberater fordern Nutzung des Kino-Booms zur Förderung des Inlandskonsums und des Kulturaustauschs

CRI  |  
10.03.2026

Chinas nationale politische Berater aus dem Filmsektor haben dazu aufgerufen, die Dynamik der Branche zu nutzen. Die Kinoeinnahmen machen seit Jahresbeginn bereits mehr als 28 Prozent des weltweiten Gesamtvolumens aus. Dieses Momentum solle genutzt werden, um den Inlandskonsum anzukurbeln und den kulturellen Austausch mit anderen Ländern zu fördern.

Mitglieder des 14. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV), des obersten politischen Beratungsgremiums des Landes, äußerten ihre Ansichten während einer Gruppendiskussion ihres Sektors am Rande der laufenden vierten Tagung der „Zwei Tagungen“. Die andere ist die vierte Tagung des 14. Nationalen Volkskongresses (NVK), des obersten Organs der Staatsmacht.

Seit Beginn dieses Jahres verzeichnet der chinesische Filmmarkt weiterhin ein starkes Wachstum. Die gesamten Kinoeinnahmen nähern sich 11 Milliarden Yuan (etwa 1,59 Milliarden US-Dollar) und machen mehr als 28 Prozent des weltweiten Marktes aus. Der Gesamtproduktionswert der gesamten Branchenwertschöpfungskette des Landes hat in diesem Jahr bereits 150 Milliarden Yuan (etwa 21,13 Milliarden US-Dollar) überschritten.

Da die Kinoeinnahmen jene Nordamerikas um etwa 2,5 Milliarden Yuan RMB übertreffen, führt Chinas Filmsektor weiterhin den internationalen Filmmarkt an und trägt damit zur Erholung der globalen Filmindustrie bei.

Im Regierungsarbeitsbericht, den Ministerpräsident Li Qiang am 5. März vorlegte, wurde dazu aufgerufen, herausragende Werke in Bereichen wie Presse, Verlagswesen, Rundfunk, Fernsehen, Film, Literatur und Kunst zu fördern und die internationale Reichweite kultureller Produkte zu erweitern.

Mitglieder der PKKCV unterbreiteten Vorschläge zur Förderung hochwertiger Filmproduktionen, zur Integration und Weiterentwicklung der Branche sowie zur Ausbildung von Talenten in Chinas Filmindustrie. Ziel sei es, das Land zu einer kulturellen Großmacht auszubauen.

Fu Ruoqing, Vorsitzender der China Film Group, erklärte, es würden weitere Anstrengungen unternommen, um die Entwicklung filmbezogener Bereiche über die reine Filmproduktion hinaus voranzutreiben.

„Als Mitglieder der Filmbranche sind wir unglaublich stolz. Wir wollen uns unter anderem in Bereichen wie der Kinokultur weiterentwickeln und ausdehnen, um dem Publikum erneut unsere Dankbarkeit zu zeigen“, sagte er.

Der Actionstar Donnie Yen betonte, dass Martial-Arts-Filme international große Anerkennung genießen und er sich weiterhin diesem Genre widmen werde.

„Martial-Arts-Filme haben das globale Kino lange beeinflusst und setzen weiterhin Trends. Ich hoffe, solange ich noch die Energie dazu habe, weitere einflussreiche Actionfilme zu schaffen“, sagte er.

Die Schauspielerin Zhang Kaili erklärte, dass chinesische Filme weltweit immer beliebter würden und dazu beitrügen, kulturelle Unterschiede zu überbrücken.

„Ein einzelner Film kann ein weltweites Publikum erreichen. Noch wichtiger ist, dass er den Menschen ermöglicht, die Veränderungen in China zu verstehen, unsere Kultur kennenzulernen und Interesse daran zu entwickeln. Ich weiß, dass immer mehr ausländische Freunde nach China kommen“, sagte sie.

Im Inland hat China unter dem Motto eines „Jahres zur Förderung der Filmwirtschaft“ sektorübergreifende Initiativen vorangetrieben, die Filme mit Gastronomie, Shopping, Verkehr und themenbezogenen Merchandise-Produkten verknüpfen und so den Konsum ankurbeln.

Im Ausland hat China die Veranstaltung „China-Reisen mit chinesischen Filmen 2026“ gestartet. Dabei werden Tourismusrouten beworben, die mit Drehorten und Handlungsschauplätzen von Filmen verbunden sind, um das Interesse internationaler Touristen an Reisen nach China zu steigern.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Filmsektor,Kinoeinnahmen,PKKCV