Meinung
Vom eigenen Wohl zum Wohl der Welt: Chinas Beitrag zur globalen Entwicklung
Während seiner Europareise 2014 zitierte Staatspräsident Xi Jinping ein altes chinesisches Sprichwort: „In Armut wahrt man seine eigene Integrität, in Wohlstand trägt man zum Wohl der Welt bei.“ Chen Xu, Mitglied des 14. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) und ehemaliger Ständiger Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen (UN) in Genf, vertritt die Ansicht, dass „Wohlstand“ die Entwicklung und wachsende Stärke eines Landes bedeute, während „zum Wohl der Welt beitragen“ ein Bewusstsein für internationale Verantwortung und eine weitreichende globale Vision verkörpere.
Laut Chen hat China seit der Einführung der Reform und Öffnung ein rasches Wirtschaftswachstum und eine langfristige soziale Stabilität erreicht. „Angesichts der gegenwärtigen internationalen Lage sitzt die Menschheit tatsächlich im selben Boot. Wir müssen zusammenstehen, um den zunehmend ernsten globalen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen und eine Schicksalsgemeinschaft der Menschheit aufzubauen. Das ist die Überzeugung Chinas – und auch das, was wir in der Praxis verfolgen.“
Im Zusammenhang mit seiner diplomatischen Arbeit von mehr als 40 Jahren hob er einige Schlüsselbegriffe hervor.
Erstens: Chinas Weisheit. In einer Zeit voller globalen Herausforderungen habe China eine Reihe globaler Initiativen vorgeschlagen. Ziel sei es, den Multilateralismus auf der Grundlage souveräner Gleichheit und des Völkerrechts zu fördern, sowie mit einem menschenzentrierten und handlungsorientierten Ansatz die Global Governance gerechter und ausgewogener zu gestalten.
Zweitens: Chinas Lösungen. Die Seidenstraßeninitiative sei eines der greifbarsten Beispiele. Durch die Konnektivität von Infrastruktur sowie Regeln und Standards helfe sie den Partnerländern, ihre eigene Entwicklungskapazität zu stärken. Im Rahmen der Süd-Süd-Kooperation habe China außerdem seine Erfahrungen bei Armutsbekämpfung und Infrastrukturentwicklung geteilt. Darüber hinaus habe China die Gründung neuer Institutionen wie der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) und der New Development Bank (NDB) vorangetrieben, die eine wertvolle Ergänzung zum bestehenden internationalen Finanzsystem darstellen.
Drittens: Verantwortung und Engagement. Im Kampf gegen den Klimawandel habe China seine Zusagen strikt eingehalten und sich dazu verpflichtet, den Zenit der CO₂-Emissionen sowie der Klimaneutralität zu erreichen. In der digitalen Wirtschaft beteilige sich China aktiv an der globalen digitalen Governance, um zur Entwicklung internationaler Regeln für den digitalen Raum beizutragen.
Der erfahrende Diplomat ist überzeugt, dass das obengenannte Sprichwort Chinas Bemühungen treffend zum Ausdruck bringe, also zum Wohlergehen aller beizutragen. China sei bereit, während des 15. Fünfjahresplans (2026-2030) noch größere Beiträge zu Weltfrieden und gemeinsamem Wohlstand zu leisten.










