Chinesisches Außenministerium reagiert auf Besuch von Taiwaner Beamten in Japan
Das chinesische Außenministerium hat auf den Besuch von Taiwaner Beamten in Japan reagiert.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, sagte am Montag, China betrachte die Versuche Japans, in der Taiwan-Frage auf „unsicherem Terrain“ zu agieren, mit großer Wachsamkeit und lehne sie entschieden ab. Japans Duldung und Provokationen hätten Konsequenzen und Japan müsse alle daraus resultierenden Folgen tragen. China werde entschlossen gegen die separatistischen Kräfte für eine „Unabhängigkeit Taiwans“ vorgehen, sich entschieden gegen die Einmischung externer Kräfte in die Taiwan-Frage stellen sowie seine nationale Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität entschlossen verteidigen.
Zu den Beziehungen zwischen China und Lateinamerika sagte Guo, die Länder Lateinamerikas und der Karibik seien souveräne und unabhängige Staaten, die das Recht hätten, ihren eigenen Entwicklungsweg und ihre Kooperationspartner unabhängig zu wählen. China halte stets an den Prinzipien des gegenseitigen Respekts und der Win-Win-Zusammenarbeit fest sowie führe einen umfassenden Austausch und Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen mit den Ländern Lateinamerikas und der Karibik. Die Kooperation zwischen China und Lateinamerika basiere nicht auf geopolitischen Kalkulationen, richte sich nicht gegen Dritte und dürfe auch nicht durch Dritte gestört oder beeinflusst werden.
Zum Angriff auf das ghanaische Bataillon der UN-Friedensmission im Libanon, UNIFIL, erklärte der chinesische Ministeriumssprecher, China verurteile den Angriff auf die UNIFIL-Truppen und spreche den Verletzten sein Mitgefühl aus. Jeder vorsätzliche Angriff auf Friedenssoldaten der Vereinten Nationen verstoße schwerwiegend gegen das humanitäre Völkerrecht, sei absolut inakzeptabel und müsse sofort eingestellt werden.











