Politischer Berater befürwortet den Aufbau eines neuen Ökosystems grüner Rechenleistung durch Integration von Kernenergie und KI
Während der laufenden „Zwei Tagungen“ in China entwickelt sich „Künstliche Intelligenz Plus“ („KI Plus“) zu einem viel diskutierten Schlagwort unter den Abgeordneten des Nationalen Volkskongresses (NVK) und Mitgliedern des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV).

Im diesjährigen Tätigkeitsbericht der Regierung, den Ministerpräsident Li Qiang dem NVK vorlegte, wurde darauf hingewiesen, die Strategie „KI Plus“ weiter zu vertiefen und auszubauen, die Verbreitung intelligenter Endgeräte der neuen Generation und intelligenter Agente mit noch mehr Nachdruck zu fördern, die kommerzielle und umfängliche Anwendung von KI in Schlüsselbranchen voranzutreiben sowie neue, originär intelligente Geschäftsformen und -modelle zu entwickeln.
Lu Tiezhong, Mitglied des 14. Landeskomitees der PKKCV, Assistent des Generaldirektors der China National Nuclear Corporation und Vorstandsvorsitzender von China National Nuclear Power Co., Ltd. (China Nuclear Power), erklärte, mit der rasanten Entwicklung der KI-Technologien steige auch der Bedarf an Rechenleistung explosionsartig, wodurch auch der Stromverbrauch kontinuierlich zunehme. Die Kernenergie entwickle sich vor diesem Hintergrund als stabile, saubere und kohlenstoffarme Energiequelle zunehmend zu einer tragenden Säule der Stromversorgung für die KI-Industrie.
Lu führte aus, dass zahlreiche internationale Internetkonzerne und Hightech-Unternehmen derzeit aktiv die Zusammenarbeit mit führenden Kernenergieunternehmen suchen oder sogar eigenständig in den Bau von Kernkraftwerken investieren würden. Ausschlaggebend seien die einzigartigen Vorteile der Kernenergie: langfristig stabiler Betrieb, nahezu emissionsfreie Stromerzeugung sowie hohe Effizienz und Zuverlässigkeit.
Gleichzeitig verleihe die KI-Technologie auch der Transformation und Modernisierung der Kernenergiebranche neue Innovationsimpulse. Am Beispiel der China National Nuclear Corporation seien bereits mehrere digitale Plattformen aufgebaut worden, die Big-Data-Analysen, KI-Anwendungen und das Sicherheitsmanagement der Produktion integrieren. Dadurch hätten sich die intelligente Betriebsführung und die Risikoprävention in Kernkraftwerken erheblich verbessert.
„KI-Technologien unterstützen nicht nur den intelligenten Betrieb von Kernkraftwerken, sondern ermöglichen auch eine effizientere Stromverteilung in Rechenzentren und fördern so eine positive Wechselwirkung zwischen Energie- und Digitalwirtschaft“, so Lu. Seiner Ansicht nach sollten Kernenergie und Rechenleistungsindustrie tiefgreifend integriert werden, um ein stabiles und effizientes Energienetz aufzubauen und damit eine solide Grundlage für das grüne und intelligente Zeitalter zu schaffen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient zudem die von der China National Nuclear Corporation federführend und eigenständig entwickelte Kernkrafttechnologie der dritten Generation Hualong One. Die kontinuierlich modernisierte Version 2.0 hat in den Bereichen Sicherheitsgarantien, modularer Bauweise und intelligenter Systemintegration bedeutende Fortschritte erzielt und eine leistungsstarke technologische Grundlage für die Integration der Kernenergiebranche mit digitalen Technologien geliefert.












