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Stabilitätsanker

Stabile Politik, fruchtbarer Boden für Innovation, gemeinsame Zukunft

german.china.org.cn  |  
12.03.2026

Während der diesjährigen „Zwei Tagungen“ richtet sich die internationale Aufmerksamkeit verstärkt darauf, wie China die Qualität und das Niveau seiner Handels- und Investitionsbeziehungen im Zuge der weiteren Öffnung auf hohem Niveau steigern will. In Zeiten wachsender globaler Unsicherheit und turbulenter internationaler Wirtschaftsaussichten erweist sich China als Stabilitätsanker und damit als zunehmend geschätzter Standort für die internationale Wirtschaft.

2025 wurden in China landesweit über 70.000 neue Unternehmen mit ausländischer Beteiligung gegründet – ein Plus von 19,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl steht für eine einfache, aber tiefgreifende Erkenntnis: China war, ist und bleibt ein ideales, sicheres und zukunftsträchtiges Ziel für ausländische Investitionen.

Stabilität schafft langfristiges Vertrauen. Der französische Industriekonzern Schneider Electric ist bereits seit fast vier Jahrzehnten in China präsent. Aus einem Zehn-Personen-Team sind heute fünf Forschungs- und Entwicklungszentren, ein KI-Innovationslabor sowie 30 Fabriken und Logistikstandorte geworden. Gerade die Stabilität der chinesischen Entwicklung ermöglicht es dem Unternehmen, verlässlich zu planen und kontinuierlich zu wachsen.

Die Geschichte von Schneider Electric zeigt ein wechselseitiges Bekenntnis zur Langfristigkeit: Chinas Entwicklungsstrategie prägt maßgeblich die Positionierung ausländischer Unternehmen im Land. Sie orientieren sich an den Fünfjahresplänen, den politischen Leitplanken und den industriepolitischen Perspektiven. „In China zu investieren heißt, in die Zukunft zu investieren“ – dieser Satz ist für viele Unternehmen zur gängigen Praxis geworden.

Stabilität schafft auch Raum für Innovation. China treibt technologischen Fortschritt und den Aufbau von Produktivkräften neuer Qualität konsequent voran. Immer mehr ausländische Unternehmen nutzen das Land deshalb als Innovationslabor, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Volkswagen, seit Jahrzehnten eng mit dem Aufstieg der chinesischen Autoindustrie verbunden, forscht und entwickelt heute gemeinsam mit chinesischen Partnern. Die Partnerschaft vereint „chinesische Dynamik mit deutscher Erfahrung“, „kreative Lösungen mit handwerklicher Präzision“ – ein kraftvoller Impuls für die Mobilitätswende.

Stabilität ermöglicht unternehmerische Träume. Mit der fortschreitenden Öffnung zieht China Menschen mit Ideen und Tatkraft aus aller Welt an. Im ostchinesischen Yiwu sind täglich mehr als 30.000 ausländische Geschäftsleute aktiv und über 11.000 Unternehmen mit ausländischer Beteiligung sind dort registriert. Yiwu ist nicht nur „Weltmarkt“, sondern auch ein Ort gelebter internationaler Vielfalt.

Vom Potenzial des riesigen chinesischen Marktes bis hin zur wachsenden Wertschätzung seiner institutionellen Stärken – die Unverzichtbarkeit Chinas ist heute ein breiter Konsens in der internationalen Wirtschaft.

Der Entwurf des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) sieht vor, die Anwerbung ausländischer Investitionen mit chinesischen Auslandsinvestitionen zu koordinieren, neue Vorteile im internationalen Handel und in der beiderseitigen Investitionskooperation zu schaffen, die Bemühungen zur Anwerbung und Nutzung ausländischer Investitionen weiter zu verstärken und die internationale Industrie- und Investitionskooperation zu fördern. Die Anziehungskraft stabiler Politik speist sich aus gelebter Praxis und wird in den kommenden Jahren enorme Entwicklungskräfte freisetzen.

China bleibt auch in der 15. Fünfjahresplanperiode der Öffnung, der internationalen Zusammenarbeit und dem gegenseitigen Nutzen verpflichtet. Es wird die institutionelle Öffnung weiter vorantreiben, ausländischen Unternehmen bessere Entwicklungsbedingungen bieten und durch seine eigene Entwicklung neue Chancen für die Welt schaffen.


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Innovation,Politik,China