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Smart Home in China: Maschinen erledigen Hausarbeit, Menschen genießen das Leben

CRI  |  
12.03.2026

Die Lebensweise der Menschen in China verändert sich grundlegend. Neue Technologien lassen die Vision eines „freihändigen“ Zuhauses zunehmend Realität werden.

Im Jahr 2026 wurden Smart-Home-Produkte erstmals in die chinesische Verbrauchssubventionspolitik aufgenommen. Dies ist Teil umfassender Maßnahmen des Landes, den Binnenkonsum anzukurbeln.

In einem Zuhause, das mit intelligenten Haushaltsgeräten ausgestattet ist, übernimmt ein KI-gestützter Haushaltsassistent zahlreiche Aufgaben, um den Alltag der Bewohner zu erleichtern. So kann er etwa automatisch die Tür entriegeln, das Licht einschalten oder Klimaanlagen und Vorhänge auf die individuellen Komfortbedürfnisse der Bewohner einstellen.

In einem solchen Smart Home übernimmt ein Roboter die Reinigungsarbeiten, die Waschmaschine plant selbstständig Wasch- und Trockengänge, und der Herd reguliert die Hitze automatisch. Der Fernseher dient dabei nicht nur der Unterhaltung, sondern fungiert zugleich als zentrale Steuerungsplattform für das gesamte Zuhause.

Ein Beispiel ist der Kühlschrank: Mithilfe von KI kann er heute rund um die Uhr als Ernährungsberater fungieren.

„Viele Nutzer wissen nicht genau, wie sie die Frischebedingungen im Kühlschrank einstellen sollen, nachdem sie Lebensmittel hineingelegt haben. Mit KI-Vision wird der Kühlschrank zu einem Gerät, das hören, sprechen und denken kann“, sagte Kong Linglei, globaler Direktor für intelligente Forschung und Entwicklung bei Haier Refrigeration.

Die Informationen des Kühlschranks werden zudem mit dem Smartphone synchronisiert. So können Nutzer jederzeit und von überall aus überprüfen, welche Lebensmittel nachgekauft werden müssen.

Die Erkennung der Lebensmittel ist jedoch nur der erste Schritt. Entscheidend ist letztlich, sie möglichst lange frisch zu halten.

Diese intelligenten Haushaltsgeräte verbessern nicht nur den Lebensstil der Menschen, sondern verändern auch ganze Branchen.

„Dies ist vor allem auf das wachsende Streben der Verbraucher nach einem besseren Leben zurückzuführen. Sie sind nicht mehr mit Produkten zufrieden, die nur eine einzelne Funktion erfüllen – sie wünschen sich umfassendere und vielseitigere Nutzungserfahrungen. Deshalb erweitern wir unsere Angebote ausgehend von den Bedürfnissen der Verbraucher schrittweise um zusätzliche Dienstleistungen. Diese betreffen nicht unbedingt direkt die Fertigung, sondern liegen häufig auf der Softwareebene. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen jedoch wiederum in die Produktion zurück, sodass die nächste Produktgeneration auf dieser Grundlage weiter optimiert werden kann“, sagte Ma Liangdong, stellvertretender Chefökonom des Instituts für dienstleistungsorientierte Fertigung.

Laut dem Bericht „Prognose 2026 für die Haushaltsgeräte-Dienstleistungsbranche und Trends in aufstrebenden Märkten“ werden politische Unterstützung, technologische Fortschritte und der steigende Konsum den chinesischen Smart-Home-Markt bis 2026 auf 280 Milliarden Yuan RMB (etwa 41 Milliarden US-Dollar) anwachsen lassen. Damit wird er zu einem der wichtigsten Wachstumsmotoren für die Haushaltsgeräteindustrie.

Diese Entwicklung wird eine tiefgreifende industrielle Transformation auslösen: weg vom reinen Verkauf einzelner Produkte hin zu integrierten, szenariobasierten Dienstleistungen.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Smart Home,Hausarbeit,KI