Chinesisch-amerikanische Handelskonsultationen finden in Frankreich statt
Der stellvertretende chinesische Ministerpräsident He Lifeng wird vom 14. bis 17. März in Frankreich Handelskonsultationen mit den Vereinigten Staaten führen. Dies teilte das chinesische Handelsministerium mit. Die Gespräche erfolgen im Einklang mit den entsprechenden Vereinbarungen zwischen China und den USA.
Beide Seiten werden auf Grundlage der wichtigen Übereinkünfte beim Treffen der beiden Staatschefs in Busan sowie bei verschiedenen Telefongesprächen Handelsfragen von gemeinsamem Interesse erörtern.
Im Zusammenhang mit der Einleitung einer sogenannten 301-Untersuchung durch das Büro des US-Handelsbeauftragten gegen 16 Volkswirtschaften, darunter auch China, unter dem Vorwand von „Überkapazitäten“, erklärte ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums am Freitag, diese Untersuchung sei ein typischer Akt des Unilateralismus und untergrabe die internationale Handelsordnung schwer.
Zur US-These über sogenannte „Überkapazitäten“ habe China seinen Standpunkt bereits mehrfach klargestellt, so der Sprecher weiter. Die Weltwirtschaft sei längst zu einer untrennbaren Einheit geworden. Produktion und Konsum seien globale Prozesse und sollten auch aus einer globalen Perspektive betrachtet und angepasst werden. Wenn jedes Land ausschließlich mit eigener Produktion die Nachfrage des Binnenmarktes decken würde, gäbe es keinen grenzüberschreitenden Handel.











