Wang Yi: Probleme zwischen Afghanistan und Pakistan sollen durch Dialog und Konsultationen gelöst werden
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat erklärt, dass die Probleme zwischen Afghanistan und Pakistan nur durch Dialog und Konsultationen gelöst werden können. Dies betonte er am Freitag in einem Telefongespräch mit dem afghanischen Außenminister Mawlawi Amir Khan Muttaqi.
Der Einsatz von Gewalt würde die Lage nur verkomplizieren und die Gegensätze verschärfen, warnte Wang. Dies sei für keine der beiden Seiten von Vorteil und gefährde den Frieden und die Stabilität in der Region.
Muttaqi dankte China für seine aktiven Bemühungen bei der Vermittlung in den Konflikten zwischen Afghanistan und Pakistan und merkte an, dass das afghanische Volk, das stark unter dem Krieg gelitten habe, die Chancen auf Frieden und Entwicklung schätze.
Der afghanische Außenminister erklärte weiter, sein Land wolle eine Quelle des regionalen Friedens und nicht der Unruhen sein, und bekräftigte, dass sein Staatsgebiet nicht für Angriffe auf Nachbarländer genutzt werde. Afghanistan wolle keinen militärischen Konflikt mit anderen Ländern, sondern strebe gegenseitiges Vertrauen und ein freundschaftliches Zusammenleben mit seinen Nachbarländern an. Man sei der Ansicht, dass Dialog und Konsultationen der einzige Weg zur Lösung von Problemen seien, und hoffe, dass China als bedeutende Nation und freundlicher Nachbar eine größere Rolle spielen werde.
Wang betonte seinerseits die Notwendigkeit regionaler Geschlossenheit. Je unbeständiger das externe Umfeld werde, desto mehr müssten die Länder der Region ihre Einheit und Zusammenarbeit stärken. Gemeinsam gelte es, einen Weg der kooperativen und gemeinsamen Sicherheit zu beschreiten. Afghanistan und Pakistan bezeichnete er als Brüder und Nachbarn, die nicht voneinander zu trennen seien. China habe in dem Konflikt stets eine objektive und unparteiische Haltung eingenommen.











