Trump: Bedingungen Irans seien für Waffenstillstandsabkommen „nicht gut genug“
US-Präsident Donald Trump erklärte am Samstag, er sei noch nicht bereit, ein Abkommen zur Beendigung der Militäraktion gegen den Iran zu schließen, weil die Bedingungen noch „nicht gut genug“ seien.
Trump lehnte es zwar ab, seine Bedingungen zu nennen, erklärte jedoch, dass eine Zusage des Iran, jegliche nuklearen Ambitionen vollständig aufzugeben, Teil dieser Bedingungen für einen Waffenstillstand darstellen würde.
Seine Äußerungen erfolgten zwei Wochen, nachdem die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar massive Angriffe auf den Iran gestartet haben.
Trump erklärte am selben Tag in den sozialen Medien, dass „viele Länder“ Kriegsschiffe entsenden würden, um die Straße von Hormus offen zu halten, ohne dies jedoch weiter auszuführen.
„Viele Länder, insbesondere jene, die von der versuchten Schließung der Straße von Hormus durch den Iran betroffen sind, werden in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten von Amerika Kriegsschiffe entsenden, um die Meerenge offen und sicher zu halten“, schrieb Trump in einem Beitrag auf Truth Social.
Am selben Tag erklärte die iranische Revolutionsgarde in einer Stellungnahme, dass die Straße von Hormus weiterhin offen und unter der Kontrolle der Marine der Revolutionsgarde sei.
Die Straße sei ausschließlich für Schiffe der USA, Israels und ihrer Verbündeten gesperrt, heißt es in der Erklärung weiter. Sobald deren Annäherung oder Durchquerung erkannt werde, würden diese zu Angriffszielen erklärt werden.
Irans Außenminister Seyed Abbas Araghtschi bekräftigte diese Botschaft gegenüber US-Medien und erklärte, die Meerenge bleibe für die internationale Schifffahrt weiterhin geöffnet – mit Ausnahme von Schiffen der Feinde Irans und deren Verbündeten. Zwar mieden einige Schiffe die Passage aus Sicherheitsgründen, doch nutzten zahlreiche Tanker die Route weiterhin, so Araghtschi.











