China kritisiert US-Untersuchung gegen 60 Volkswirtschaften
Das chinesische Handelsministerium hat am Montag in einer Erklärung die US-Untersuchung gemäß Abschnitt 301 kritisiert, die sich gegen China und Dutzende anderer Volkswirtschaften richtet, weil sie keine Importe verbieten, die mit angeblicher „Zwangsarbeit“ hergestellt worden sind.
Die Maßnahme sei ein typischer Akt des Protektionismus und störe die internationale Handelsordnung, so die Erklärung. China fordere die US-Seite auf, diese falsche Handlung unverzüglich zu korrigieren und Differenzen durch Dialoge und Konsultation zu lösen.
Die USA hätten zuvor „Behauptungen über Zwangsarbeit erfunden“, um eine Reihe von Handelsbeschränkungen für chinesische Produkte durchzusetzen. Die chinesische Regierung lehne Zwangsarbeit konsequent ab. China sei Gründungsmitglied der Internationalen Arbeitsorganisation und habe 28 internationale Arbeitskonventionen ratifiziert. Die Vereinigten Staaten hingegen seien der Zwangsarbeitskonvention von 1930 bisher immer noch nicht beigetreten und weigerten sich, sich an internationale Regeln zu binden.
Durch die Einleitung der „einseitigen, willkürlichen und diskriminierenden“ Untersuchung versuchten die Vereinigten Staaten, neue Handelsbarrieren zu errichten. China werde den Fortschritt der Untersuchung genau beobachten und behalte sich das Recht vor, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu wahren, so das chinesische Handelsministerium.











