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Spanische Studierende: Stabile chinesisch-amerikanische Beziehungen nützen der Weltwirtschaft

CRI  |  
16.03.2026

Vor dem Hintergrund der am Sonntag in Paris stattgefundenen Wirtschafts- und Handelsgespräche zwischen chinesischen und US-amerikanischen Delegationen haben Studierende in der spanischen Hauptstadt Madrid die Hoffnung geäußert, dass eine konstruktive Beziehung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt der gesamten globalen Wirtschaft zugutekäme.

Die Gespräche in Frankreich folgten auf einen Konsens, den die Staats- und Regierungschefs beider Länder bei ihrem Treffen im südkoreanischen Busan sowie in darauffolgenden Telefonaten erzielt hatten. Im Mittelpunkt der Konsultationen stehen wirtschaftliche und handelspolitische Themen von beiderseitigem Interesse.

Vor den Gesprächen teilten Einwohner Madrids, ihre Ansichten zu den chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Sie zeigten sich überzeugt, dass eine Einigung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt direkte Auswirkungen auf die globale Wirtschaftslage haben würde.

„Sie sind gewissermaßen die beiden Länder, die wirtschaftlich den größten Beitrag zu den übrigen Staaten leisten. Sie sind große Importeure und Exporteure“, sagte Claudia, eine Ingenieursstudentin. „Ich denke daher, dass eine zufriedenstellende Beziehung zwischen ihnen für alle anderen Länder sehr vorteilhaft sein kann.“

Die Befragten wiesen zudem auf die Bedeutung beider Nationen für Spanien hin. Gesunde, stabile und nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen zwischen Beijing und Washington hätten demnach direkte Auswirkungen auf verschiedene Bereiche der spanischen Gesellschaft.

„Ich denke schon, dass es einen gewissen Effekt auf die spanische Wirtschaft haben könnte, sowohl in Bezug auf die Preise als auch, wage ich zu sagen, auf die Beschäftigung,“ so Claudia weiter. „Wenn diese beiden Großmächte eine Einigung erzielen, könnte Spanien auch davon profitieren. Das könnte für viele Spanier Arbeitsplätze in chinesischen und US-amerikanischen multinationalen Unternehmen schaffen.“

Der Jurastudent Denis, betonte die besondere geopolitische Lage seines Landes: „Spanien sitzt zwischen den Stühlen; es hat gute Beziehungen sowohl zu den USA als auch zu China. Wenn es sich mit einer der beiden Seiten verscherzt, könnte das Spanien hart treffen. Unser Land ist stark vom Tourismus abhängig – aber auch vom Baugewerbe und der Landwirtschaft. Es ist daher enorm wichtig, Unterstützung und Handelsbeziehungen mit allen Ländern der Welt zu haben.“

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Quelle: CRI

Schlagworte: China,USA,Weltwirtschaft