Chinesischer Nahost-Sonderbotschafter trifft kuwaitischen Außenminister
Der chinesische Sonderbeauftragte für die Nahost-Frage, Zhai Jun, hat sich am Sonntag in Kuwait-Stadt mit dem kuwaitischen Außenminister Jarrah Jaber al-Ahmad al-Sabah getroffen.
Dabei erklärte Zhai, die aktuelle Lage in der Region bleibe weiterhin instabil. Besonders die Golfstaaten, darunter Kuwait, seien stark betroffen, was China mit Sorge betrachte. Die militärischen Angriffe der USA und Israels gegen Iran ohne Genehmigung des Weltsicherheitsrats stellten einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht dar. China lehne dies entschieden ab.
Ein Waffenstillstand und die Beendigung der Kampfhandlungen seien derzeit die dringendste Aufgabe. Die internationale Gemeinschaft sollte die Konfliktparteien dazu aufrufen, das Feuer unverzüglich einzustellen, um eine weitere Eskalation der Lage zu verhindern.
Am selben Tag führte Zhai zudem ein Telefongespräch mit dem Außenminister von Katar, Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thani. Dabei würdigte er die langfristig wichtige Vermittlungsrolle Katars in internationalen und regionalen Angelegenheiten und erklärte sich bereit, gemeinsam mit Katar zur Förderung eines Waffenstillstands, zur Deeskalation der Lage sowie zur möglichst baldigen Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in der Region beizutragen.











