Dritter Jahrestag der Globalen Zivilisationsinitiative
Dialog als Grundlage für Zusammenarbeit, Austausch als Motor des Wohlstands
Am 15. März 2023 stellte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping die Globale Zivilisationsinitiative erstmals auf dem hochrangigen Dialog der Kommunistischen Partei Chinas mit den Parteien der Welt vor. Drei Jahre später hat diese Initiative der internationalen Gemeinschaft bereits wichtige chinesische Impulse zur Bewältigung zivilisatorischer Herausforderungen und zur Förderung des menschlichen Fortschritts gegeben.
Sie basiert auf dem Respekt vor der Vielfalt der Weltzivilisationen, der Förderung gemeinsamer menschlicher Werte, der Wertschätzung zivilisatorischer Traditionen und Innovationen sowie dem Ausbau internationaler humanitärer Zusammenarbeit. Sie wendet sich ausdrücklich gegen die Thesen von der „Überlegenheit“ oder dem „Zusammenprall der Zivilisationen“. International hat sie deshalb breite Anerkennung gefunden und wurde in gemeinsame Erklärungen Chinas mit Ländern wie Russland, Serbien, Ungarn und Sambia sowie mit Regionen wie Zentralasien, der Arabischen Liga und dem Lancang-Mekong-Raum aufgenommen.

Im Juni 2024 verabschiedete die UN-Generalversammlung im Konsens eine von China und 83 weiteren Ländern eingebrachte Resolution, die den 10. Juni offiziell zum „Internationalen Tag des Dialogs zwischen den Zivilisationen“ erklärte. Der stellvertretende UN-Generalsekretär Miguel Ángel Moratinos würdigte anlässlich einer Dialogveranstaltung 2025 Chinas führende Rolle in diesem Prozess und betonte, der Dialog müsse Fundament des Multilateralismus bleiben.
China hat in den vergangenen drei Jahren hochrangige Dialogforen ins Leben gerufen. Im Juli 2025 fand in Beijing die Ministerkonferenz für den Dialog der Zivilisationen statt. Vertreter aus über 140 Ländern verabschiedeten dort die „Beijinger Erklärung“, die den Ausbau des humanitären Austauschs und der Zusammenarbeit auf allen Ebenen fordert.
Zahlreiche Foren wurden seither durchgeführt: das zehnte Nishan-Forum der Weltzivilisationen, der erste Weltkongress für Klassische Studien, das Liangzhu-Forum, das BRICS-Seminar zu Staatsführung und der Dialog der Shanghaier Organisation über Zivilisationen. Sie brachten chinesische und internationale Experten sowie Wissenschaftler zusammen, um im Gedankenaustausch Wege für ein friedliches Miteinander der Kulturen zu erkunden.
Im Rahmen des Forums für Chinesisch-Afrikanische Zusammenarbeit (FOCOC) initiierte China eine Partnerschaft für den zivilisatorischen Austausch, schuf eine Plattform für Gespräche über Staatsführung und lud tausend afrikanische Parteivertreter zu Besuchen ein. Die Akademie für Chinesische Klassische Studien in Athen, die Kooperationsallianz der Thinktanks des „Globalen Südens“ und die Allianz für das Asiatische Kulturerbe wurden gegründet und schufen einen Langzeitmechanismus für den Zivilisationsdialog.
Zahlreiche transnationale Kooperationsprojekte wurden realisiert. China und die Arabische Liga errichteten das „Chinesisch-Arabische Zentrum für die Globale Zivilisationsinitiative“, während China und Ägypten gemeinsam ein Zentrum für Meeresarchäologie und Unterwasserkulturerbe gründeten. Zur Umsetzung des „BRICS-Plans für digitale Bildungskapazitäten“ richtete die Chinesische Agraruniversität gemeinsam mit der Universität São Paulo und weiteren Partnern ein Lernzentrum für Wissensaustausch ein.
Die China International Communications Group (CICG) veranstaltet regelmäßig den „Globalen Jugenddialog“, den „Panda-Cup“-Aufsatzwettbewerb, den „Wukong-Cup“-Comicwettbewerb, den internationalen Kurzfilmwettbewerb „My China Story“ und organisiert Besuchs- und Austauschprogramme für junge Ausländer in ganz China. Damit werden die Kanäle der zivilgesellschaftlichen Kommunikation kontinuierlich ausgebaut.
Bislang hat China für 50 Länder einseitige Visumfreiheit eingeführt und mit 29 Ländern gegenseitige Visumbefreiung vereinbart. „China Travel“ erfreut sich wachsender Beliebtheit, der zwischenmenschliche Austausch wird intensiver.
In einer Zeit tiefgreifender globaler Umbrüche und anhaltender Konflikte in manchen Regionen wirkt die Globale Zivilisationsinitiative wie ein Leuchtturm, der einer unsicheren Welt Orientierung gibt. Mit der sich vertiefenden praktischen Zusammenarbeit der internationalen Gemeinschaft in Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur wird diese Initiative zunehmend konkret. Sie stärkt den Zusammenhalt der Menschheit bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen.










