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KI verbessert Gesundheitsversorgung in Wuhaner Krankenhaus

CRI  |  
17.03.2026

Künstliche Intelligenz entlastet Ärzte in der zentralchinesischen Metropole Wuhan spürbar, indem sie zeitintensive Routineaufgaben übernimmt – und schafft so mehr Raum für eine einfühlsame, präzise und effiziente Patientenversorgung.

Im Zentralkrankenhaus von Wuhan sind KI-Assistenten in nahezu 20 klinischen Szenarien integriert: vom Auswerten pathologischer Schnitte und Verfassen von Krankenakten bis hin zur Führung von Chirurgen im Operationssaal.

Tao Zhaowu, leitender Arzt der Abteilung für Atemwegs- und Intensivmedizin, erklärte, dass das auf seinem Praxiscomputer installierte KI-Programm automatisch Krankenakten auf Basis der Gespräche zwischen Arzt und Patient erstellen kann.

„Früher nahm das Verfassen von Krankenakten viel Zeit in Anspruch. Dank der Unterstützung durch KI bleibt mir heute mehr Raum für den direkten Austausch mit meinen Patienten, für eine fundierte Einschätzung ihres Zustands und letztlich für die Entwicklung individuell zugeschnittener Behandlungspläne“, sagte Tao.

In diesem intelligenten Krankenhaus sind pathologische Proben vollständig digitalisiert. Die KI sichtet diese zunächst, identifiziert Hochrisikobereiche und erstellt innerhalb von Sekunden vorläufige Bewertungen. Dies bietet Ärzten klare, fokussierte Einblicke und ermöglicht schnellere Entscheidungsfindungen.

Zhang Hongfeng, Leiter der Pathologieabteilung, sagte, die KI habe ihre Auswerteeffizienz um 20 bis 30 Prozent gesteigert und helfe gleichzeitig, Fehldiagnosen zu verhindern.

„Vor dem Einsatz der KI bei der Untersuchung von Biopsieproben mussten Patienten ihre Proben von lokalen Krankenhäusern zu unserem Krankenhaus bringen, darauf warten, dass wir diese unter dem Mikroskop untersuchen, den Bericht schreiben, und dann den Bericht zurück zu den lokalen Krankenhäusern nehmen“, sagte Zhang.

Im Operationssaal erweitert KI die Möglichkeiten von Chirurgen erheblich. Mithilfe KI-gestützter 3D-Rekonstruktionen entstehen detaillierte digitale Modelle des Patienten, die eine präzise Orientierung im Körperinneren ermöglichen. So können selbst tief liegende Knoten gezielt lokalisiert und schonend entfernt werden.

„Vor der Operation verwenden wir 3D-Rekonstruktionstechnologie, um 2D-CT-Scans in 3D-Digitalmodelle umzuwandeln,“ sagte Guo Jialong, Leiter der Abteilung für Thoraxchirurgie. „Es ist im Wesentlichen eine ‚digitale Lunge‘ – eine vollständige Simulation des tatsächlichen Lungengewebes des Patienten.“

Für den Krankenhauspräsidenten Cai Wei ist all dies Teil einer viel größeren Vision. Das Krankenhaus baut ein intelligentes Informationsökosystem auf und schafft einen geschlossenen Kreislauf intelligenter Versorgung, der sich von zu Hause über das Krankenhaus und wieder zurück erstreckt.

„Nachdem Patienten in unser Krankenhaus kommen, hilft das Informationsmanagementsystem dabei, ihre Untersuchungen effizient zu organisieren und sie schnell mit den richtigen Fachärzten zusammenzubringen“, sagte Cai.


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Quelle: CRI

Schlagworte: KI,Gesundheitsversorgung,Wuhan,Krankenhaus